­čöąReclaim Your Kiez! ­čöą(03.09.2022)

+++ Samstag 03.09.2022 +++

wir berichten am Samstag #b0309 ab 14:00 Uhr von der Demonstration

­čöąReclaim Your Kiez!­čöą

Samstag, 03.09.2022 | 14:00 Uhr | S-BHf Johannisthal 12439 Berlin

Anreise: S8, S9, S45, S46, S47, S85 S-BHf Johannisthal | Tram 27, 61, 67 M17 Gerhard-Sedlmayr-Stra├če oder Landfliegerstra├če

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­čôúAufruf…

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • S-Bahnhof Johannisthal
  • Benno-K├Ânig-Stra├če
  • Gro├čberliner Damm
  • Gro├čberliner Damm 73b, vor dem Jobcenter (Zwischenkundgebung)
  • Gro├čberliner Damm
  • Segelfliegerdamm
  • K├Ânigsheideweg
  • Sterndamm
  • S-Bahnhof Sch├Âneweide (Zwischenkundgebung)
  • Sterndamm
  • Schnellerstra├če
  • Br├╝ckenstra├če
  • Br├╝ckenstra├če / Edisonstra├če (Zwischenkundgebung)
  • Edisonstra├če
  • Wilhelminenhofstra├če
  • Firlstra├če
  • Griechische Allee
  • Edisonstra├če
  • Br├╝ckenstra├če
  • Michael-Br├╝ckner-Stra├če 1, Platz vor dem BA Treptow-K├Âpenick

Reclaim Your Kiez ist zur├╝ck!

In Johannisthal und Sch├Âneweide kommt es immer wieder zu rassistischen Beleidigungen, Bedrohungen und Angriffen. Aber nicht nur auf der Stra├če gibt es ein tief sitzendes Problem mit Menschenfeindlichkeit. Auch in Beh├Ârden, wie dem Jobcenter Treptow-K├Âpenick, kam es in den letzten Jahren wiederkehrend zu antiziganistischen Diskriminierungen.

Derweil veranstalten Angeh├Ârige der neonazistischen Partei ÔÇťDer III. WegÔÇŁ Spendenaktionen und verteilen ihren menschenverachtenden M├╝ll in Briefk├Ąsten und auf der Stra├če. Sch├Âneweide war lange der R├╝ckzugsraum f├╝r organisierte Neonazis, die hier Kneipen und L├Ąden betrieben und nachhaltig das Zusammenleben pr├Ągten.

Auch wenn vieles nun besser und diverser geworden ist, sind wir noch weit von einem lebenswertem Ort f├╝r Alle entfernt! Es sind Vorf├Ąlle wie diese, die uns vor Augen f├╝hren, wie wichtig ein klares zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, LGBTIQ*-Feindlichkeit und jede Art von Menschenfeindlichkeit ist.

Deshalb werden wir dieses Jahr mit unserer Demo durch Johannisthal und Sch├Âneweide ziehen! Wir werden laut sein, wir werden unbequem sein und wir werden Rassismus da aufzeigen, wo er auftritt, n├Ąmlich in der Mitte der Gesellschaft. Und genau die wollen wir mit unserer Demo wachr├╝tteln!

Wir sind ein B├╝ndnis von Antifaschist:innen aus Treptow-K├Âpenick. Als mehrheitlich wei├če und damit in der rassistischen Gesellschaft privilegierte Gruppe, sehen wir es als unsere Aufgabe, verinnerlichte Rassismen zu hinterfragen und aktiv zu werden. Es ist unsere Pflicht, gegen diesen menschenverachtenden Normalzustand aufzustehen und f├╝r Ver├Ąnderung zu sorgen!

Denn solange die AfD in Parlamente einzieht, solange Menschen auf offener Stra├če beleidigt, bedroht und angegriffen werden, solange Alltagsrassismus im Denken und Handeln zu vieler vorhanden ist, m├╝ssen wir umso lauter sagen: Nicht mit uns!

Deshalb kommt am Samstag, dem 03.09.2022, um 14 Uhr zum S-Bahnhof Johannisthal.

K├Ąmpft mit uns gegen Rassismus! Gebt Rassismus keinen Raum! Reclaim your Kiez!

Gro├čdemo am 27. August 2022 ÔÇô 14 Uhr ÔÇô Rostock-Lichtenhagen! (27.08.2022)

+++ Samstag 27.08.2022 +++

wir berichten am Samstag #b2708 ab 14:00 Uhr von der Demonstration

­čöąGro├čdemo am 27. August 2022 ÔÇô 14 Uhr ÔÇô Rostock-Lichtenhagen!­čöą

Samstag, 27.08.2021 | 08:00 Uhr (ÔÜá´ŞĆ p├╝nktlich ÔÜá´ŞĆ) | S├╝dkreuz 10829 Berlin

Anreise: S2, S25, S26, S41, S42, S45, S46, RB10, RE2, RE3, RE4, RE5, RE14, RE17, RE27, Bus 106, 184, 204, 248 S├╝dkreuz

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­čôú Aufruf 

Damals wie heute: Erinnern hei├čt ver├Ąndern!

Gro├čdemo am 27. August 2022 ÔÇô 14 Uhr ÔÇô Rostock-Lichtenhagen

30 Jahre nach dem rassistischen Pogrom werden wir am 27. August 2022 gemeinsam in Rostock-Lichtenhagen auf die Stra├če gehen. Denn rassistische Gewalt und institutioneller Rassismus gehen bis heute Hand in Hand. Dem Erinnern muss ein Handeln folgen.

Wir fordern:
Den Angriff in Lichtenhagen 1992 als rassistisches Pogrom benennen!

Rostock im August 1992. Im Stadtteil Lichtenhagen werden ├╝ber drei Tage hinweg Gefl├╝chtete und ehemalige Vertragsarbeiter:innen aus Vietnam angegriffen. Die Polizei schreitet gegen den zeitweise aus mehreren tausend Menschen bestehenden Mob kaum ein und zieht sich schlie├člich ganz zur├╝ck. Die Angreifer:innen werfen daraufhin Brands├Ątze in das Haus. Mehr als 120 Menschen retten sich ├╝ber das Dach des Geb├Ąudes. Bis heute scheut sich die Hansestadt Rostock dieses Pogrom klar als solches zu benennen.

Wir fordern:
Rassistische Gewalt benennen und bek├Ąmpfen!

Das brennende Sonnenblumenhaus ist bis heute ein Symbol rechter Gewalt. Aber nicht nur hier und nicht nur 1992 werden unz├Ąhlige Menschen durch rechte und rassistische Gewalt verletzt, get├Âtet und traumatisiert ÔÇô Lichtenhagen war und ist kein Einzelfall.

Wir fordern:
Abschiebestopp und Bleiberecht f├╝r Rom:nja und alle Betroffenen rassistischer Gewalt!

Dem Pogrom in Lichtenhagen vorausgegangen ist eine jahrelange Kampagne zur Versch├Ąrfung des Asylrechts durch konservative Parteien. Im Nachgang des Ereignisses gab es f├╝r Asylsuchende keinen besseren Schutz, sondern Abschiebungen und Lagerunterbringung. Die Asylgesetzversch├Ąrfungen trafen wie die rassistische Debatte im Vorfeld besonders Rom:nja. Die betroffenen ehemaligen ÔÇ×Vertragsarbeiter:innenÔÇť f├╝hrten wie viele ihrer ehemaligen Kolleg:innen jahrelange K├Ąmpfe um ihr Bleiberecht.

Wir fordern:
Dezentrale Unterbringung jetzt! Aufl├Âsung der Aufnahmeeinrichtung in Nostorf-Horst und aller Sammellager!

Wenige Monate nach dem Pogrom, im April 1993, wird das Aufnahmelager Nostorf-Horst errichtet. Statt Gefl├╝chtete vor rechter Gewalt zu sch├╝tzen, werden sie fortan im Wald isoliert. Weitab von Einkaufsm├Âglichkeiten und anderer Infrastruktur leben hier seitdem Menschen f├╝r Monate oder Jahre. Das Lager in Nostorf-Horst kann als Prototyp der Erstaufnahmeeinrichtungen verstanden werden, aus denen Gefl├╝chtete direkt abgeschoben werden k├Ânnen.

Wir fordern:
Perspektiven und Forderungen Betroffener in den Mittelpunkt stellen!

Gegen rechte Gewalt und staatlichen Rassismus k├Ąmpfen seit Jahrzehnten viele Menschen, zum Beispiel in migrantischen Selbstorganisationen, als Antifas oder in lokalen Gedenkinitiativen. Dabei ist ein selbstbestimmtes Gedenken Betroffener wichtige Voraussetzung f├╝r Aufarbeitung und Erinnerung.

Wir fordern:
Umbenennung des Neudierkower Wegs in Mehmet-Turgut-Weg!

Der Kampf gegen Rassismus, Antiziganismus und Antisemitismus darf sich nicht auf einzelne Jahrestage beschr├Ąnken. Rostock wurde etwa zehn Jahre nach dem Pogrom auch Schauplatz eines NSU-Mordes. Die Verstrickungen des NSU in MV sind bis heute unzureichend aufgearbeitet. Das Gedenken muss mehr sein als ein kurzes Innehalten. Erinnerung braucht R├Ąume, Orte und Widerstand. Wir m├╝ssen uns der Namen der Opfer erinnern.

Wir werden in Lichtenhagen gemeinsam f├╝r eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdr├╝ckung auf die Stra├če gehen.

Wie es die Aktivist:innen in Hanau formulieren: Erinnern hei├čt ver├Ąndern!

B├╝ndnis ÔÇ×Gedenken an das Pogrom. Lichtenhagen 1992ÔÇ×

Alle Informationen des Gro├čb├╝ndnisses findet ihr auf:
gedenken-lichtenhagen.de

Friede den Plattenbauten – Krieg dem Faschismus! (26.08.2022)

+++ Freitag 26.08.2022 +++

wir berichten am Freitag #b2608 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

­čöąFriede den Plattenbauten – Krieg dem Faschismus!­čöą

Freitag, 26.08.2022 | 18 Uhr | S-BHf Kaulsdorf 12621 Berlin
Anreise: S5, Bus 197, 269, 399 Kaulsdorf

ÔÜá´ŞĆ Vortreffpunkt: 17.30 Uhr Ostkreuz, Gleis 3 (an der S5)

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­čôú Aufruf & Programm 26.08.2022 – 28.08.2022

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • S-Bahnhof Kaulsdorf
  • Heinrich- Gr├╝ber-Stra├če
  • Gutenbergstra├če
  • G├╝lzower Stra├če
  • Lily-Braun-Stra├če
  • Erich-K├Ąstner-Stra├če
  • Maxie-Wander-Stra├če
  • Etkar-Andr├ę-Stra├če
  • John-Heeartfield-Stra├če
  • Carola-Neher-Stra├če
  • Klingenthaler Stra├če
  • Glauchauer Stra├če
  • Nossener Stra├če
  • Hermsdorfer Stra├če
  • Riesaer Stra├če
  • Alice-Salomon-Platz 

Seit Jahren machen sich rechte Strukturen in Hellersdorf breit. Der III. Weg zeigt verst├Ąrkt Pr├Ąsenz.

Die AfD hat mit dem La Festa immer noch einen Veranstaltungsort im Bezirk. Gleichzeitig machen Konzerne wie die Deutsche Wohnen riesige Gewinne, w├Ąhrend Mieter*innen immer h├Âhere Nebenkostenabrechnungen bef├╝rchten m├╝ssen.

Schluss damit! Wir rufen zur Demo auf!

Wir wollen die rechten Strukturen dort angehen, wo sie sich breit machen und gleichzeitig solidarische Perspektiven er├Âffnen.

­čöąGo Film The Police!­čöą(21.08.2022)

+++ Sonntag 21.08.2022 +++

wir berichten am Sonntag #b2108 ab 15:00 Uhr von der Kundgebung

­čöąGo Film The Police!­čöą

Sonntag, 21.08.2022 | 15:00 Uhr | G├Ârlitzer Park G├Ârlitzer Stra├če 1 10997 Berlin

Anreise: U1, U3 G├Ârlitzer Bahnhof | Bus M29 Spreewaldplatz | Bus 165, 265 Schlesisches Tor

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In Berlin ruft @kopberlin zur Kundgebung gegen rassistische #Polizeigewalt n├Ąchste Woche Sonntag 21.8. um 15h am #G├Ârli auf.

Die schon l├Ąnger geplante Kundgebung bezieht sich auf die Kampagne #GoFilmThePolice, aber nun auch auf die j├╝ngsten Todesf├Ąlle.

­čöąLindner raus! Umverteilung jetzt!­čöą(17.08.2022)

+++ Mittwoch 17.08.2022 +++

wir berichten am Mittwoch #b1708 ab 18:00 Uhr von der Kundgebung

­čöąLindner raus! Umverteilung jetzt!­čöą

Mittwoch, 17.08.2022 | 18:00 Uhr | Reinhardstra├če 14, 10117 Berlin

Anreise: U6, S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25, S26, Tram 12, M1 Friedrichstra├če | Bus 147 Friedrichstra├če / Reinhardstra├če

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­čôú Aufruf…

Lindner raus! Umverteilung jetzt!

Viel zu lange haben wir zugeschaut, wie in dieser sozialen Krise jede, aber wirklich jede sinnvolle Ma├čnahme, die verhindern k├Ânnte, dass noch viel mehr Menschen in Armut und Unsicherheit st├╝rzen, torpediert wird. Wir wissen, das Problem ist weitaus gr├Â├čer als Christian Lindner, doch in diesem Moment ist er ein Riesenproblem.

Er ist es, der verhindert, dass der Staat Einnahmen generiert ÔÇô durch eine ├ťbergewinnsteuer f├╝r die Krisen- und Kriegsprofiteure, eine h├Âhere Besteuerung der Verm├Âgenden und Erben oder durch eine sinnvolle Kreditaufnahme statt dem fetischhaften Festhalten an der Schuldenbremse.

Gleichzeitig ist er es, der allen anderen sagt, es ist kein Geld da. Nicht f├╝r die Fortf├╝hrung des 9-Euro-Tickets, das Millionen Menschen eine Mobilit├Ąt erm├Âglicht, die sie sich sonst nicht leisten k├Ânnten und ├╝berdies die Inflation d├Ąmpft. Nicht f├╝r einen Gaspreisdeckel, der verhindern k├Ânnte, dass Menschen im Winter frieren m├╝ssen. Nicht f├╝r eine Subventionierung von Grundnahrungsmitteln, damit Menschen in einem der reichsten L├Ąnder der Welt nicht hungern m├╝ssen.

Und wo es gar nicht um Staatsfinanzen geht, ist es die Ideologie der FDP, die eine Politik im Sinne der Mehrheit der Bev├Âlkerung verhindert, etwa beim Thema Mieter- und Klimaschutz. Diese neoliberale Ideologie ist das Problem, sie ist keine Verschw├Ârung, sondern Ausdruck des Gegensatzes zwischen denen die haben und denen, die brauchen.

8 Monate Lindner und die FDP in der Bundesregierung haben schon jetzt enormen Schaden angerichtet. Und das schlimmste steht uns erst noch bevor. H├Âchste Zeit, dass wir uns wehren.

Kommt mit uns vor die FDP-Zentrale, lasst uns vor Wut schreien und unsere Vorstellungen einer gerechteren Gesellschaft herausposaunen.

Mittwoch, 17. August, 18 Uhr. Reinhardstra├če 14.

Don’t Forget Afghanistan! (13.08.2022)

+++ Samstag 13.08.2022 +++

wir berichten am Samstag #b1308 ab 14:00 Uhr von der Demonstration

­čöąDon’t Forget Afghanistan!­čöą

Samstag, 13.08.2022 | 14:00 Uhr | Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Anreise: U5, Bus 100, 300 Museumsinsel | U2, Bus 147 Werderscher Markt

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­čôú Aufruf – Info + Mobimaterial

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Werderscher Markt 1
  • Werderscher Markt
  • Niederlagstra├če
  • Unter den Linden
  • Wilhelmstra├če
  • Dorotheenstra├če
  • Scheidemannstra├če
  • Heinrich-von-Gagern-Stra├če
  • Paul-L├Âbe-Allee
  • Annemarie-Renger-Stra├če
  • Otto-von-Bismarck-Allee

Am 15. August dieses Jahres j├Ąhrt sich die Macht├╝bernahme durch die Taliban. Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen, sogenannte Ortskr├Ąfte, Lehrer*innen ÔÇô die gesamte afghanische Zivilbev├Âlkerung wurde im Stich gelassen.

Die Bundesregierung versprach schon letztes Jahr zu handeln, doch das geplante Bundesaufnahmeprogramm f├╝r Afghan*innen sieht 25 Millionen Euro vor, was gerade mal f├╝r 5.000 Personen reicht, ein Bruchteil der tats├Ąchlich bedrohten Personen. Die Bundesregierung wird mit diesem Bundesaufnahmeprogramm tausende Schutzberechtigte wissentlich den Taliban ├╝berlassen. Tagt├Ąglich m├╝ssen sie sich dort vor dem Terror-Regime der Taliban verstecken, werden willk├╝rlich inhaftiert oder sterben trotz bestehender Aufnahmezusagen. Die vorgeschobenen b├╝rokratischen H├╝rden und angeblich begrenzten finanziellen Ressourcen k├Ânnen nicht ├╝ber die unmittelbare Verantwortung der Bundesregierung hinwegt├Ąuschen. Die Ampel nimmt damit den Tod von Menschen in Afghanistan in Kauf!

Damit muss Schluss sein! Als Zivilgesellschaft m├╝ssen wir jetzt handeln!

Deshalb plant ein breites B├╝ndnis von Betroffenen, afghanischen Vereinen, Organisationen, Initiativen und Unterst├╝tzer*innen in Berlin f├╝r den 13.-15.08. bundesweite Aktionstage. Unter dem Slogan #DontForgetAfghanistan wird es erneut eine gro├če Demonstration, ein Protestcamp und viele weitere kleine Aktionen geben. Die Seebr├╝cke unterst├╝tzt diese Proteste. Kommt daher vom 13. – 15.08.22 zu dem Protestcamp und der gro├čen Demonstration und lasst uns gemeinsam den Kampf f├╝r die Aufnahme und das sichere Bleiberecht aller bedrohter Afghan*innen f├╝hren.

Wir vom B├╝ndnis #dontforgetafghanistan fordern:
  • Z├╝gige und unb├╝rokratische Asylfolgeantr├Ąge!
  • Anerkennung aller Afghanische Menschen zum ┬ž23 Abs. 1 & 2!
  • Keine Nachweise des deutschen Sprachzertifikats beim Familiennachzug aus Afghanistan!
  • Evakuierung aller hinterlassenen Ortskr├Ąfte/Ladenbesitzer des Marmel-Camp!
  • Schnelle und unb├╝rokratische Evakuierung aller gef├Ąhrdeter Personen und ihrer Familienmitglieder!
  • F├╝r die Hungersnotkrise in Afghanistan nachhaltig die Verantwortung ├╝bernehmen!
  • Keine Anerkennung des Taliban Regime und keine finanziellen Kooperationen mit ihnen!
  • Sichere Fluchtwege und Verantwortung des Involvements der Nachbarl├Ąnder!
Das kannst du tun:
  • Kommt nach Berlin und beteiligt euch an der Demonstration am 13.08.22 und an dem Protestcamp vom 13. bis 15.08.2022.
  • Informiert euch gegenseitig ├╝ber die geplanten Proteste, schlie├čt euch zusammen und kommt gemeinsam nach Berlin.
  • Teilt den Aufruf zur Demonstration und Protestcamp ├╝ber eure Social Media Kan├Ąle, verteilt die Flyer und plakatiert in eurer Stadt.
  • Organisiert Busse, Zugtreffpunkte und Fahrgemeinschaften in euren St├Ądten.
  • Werdet kreativ und bastelt Schilder und Transparente und st├Ąrkt den bunten und vielf├Ąltigen Ausdruck der Demonstration.
  • Bringt extra Zelte, Schlafs├Ącke, Isomatten und Verpflegung zu dem Camp.

Freiheit f├╝r Giannis Michailidis ÔÇô der Kampf geht weiter! (05.08.2022)

+++ Freitag 05.08.2022 +++

wir berichten am Freitag #b0508 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

Freiheit f├╝r Giannis Michailidis ÔÇô der Kampf geht weiter!

Freitag, 05.08.2022 | 18:00 Uhr | Kottbusser Tor, 10999 Berlin

Anreise: U1, U3, U8, Bus 140 Kottbusser Tor | M29 Adalbert Ecke Oranienstra├če

Web-Ticker: https://berlin.demoticker.org
Mastodon: @Demo_Ticker_Berlin@todon.eu
Telegram Ticker: https://t.me/demotickerberlin
Telegram Ticker English: https://t.me/demotickerEng
Twitter Accounts: ­čôó@demo_ticker
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Indymedia Aufruf…

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Adalbertstra├če
  • Kottbusser Tor
  • Reichenberger
  • Segitzdamm
  • Oranienplatz
  • Oranienstra├če
  • Heinrichplatz

*english below*


Der griechische Anarchist Giannis Michailidis hat seinen Hungerstreik f├╝r seine Freilassung unterbrochen. Aber er ist immer noch nicht frei. W├Ąhrend Vergewaltiger aus der Prominenten-Clique keine Strafe erhalten, werden derzeit Demos gegen Femizide ÔÇô wie zuletzt vor dem griechischen Parlament ÔÇô von der Polizei niedergekn├╝ppelt. Die illegalen Pushbacks von Refugees mit sehr vielen Toten an Griechenlands Grenzen h├Âren nicht auf. Und der Ausnahmezustand wurde bis Oktober in Athen ausgerufen, weil schon jetzt massive Proteste der Bev├Âlkerung gegen Gentrifizierung und gegen die Rodung eines Parks wegen dem Bau einer U-Bahn-Station mitten im rebellischen Exarchia bef├╝rchtet werden.

Auch hier sind wir solidarisch mit den Protesten aller rebellischen Nachbarschaften, wie u.a. dem sich formierenden Protest gegen die geplante Polizeistation am Kottbusser Tor.

Deswegen rufen wir weiterhin zur Demonstration am 5. August in Kreuzberg auf und sagen: ÔÇ×Freiheit f├╝r Giannis Michailidis ÔÇô der Kampf geht weiter!ÔÇť

ÔÇ×Ich bin in der ungl├╝cklichen Lage, mitteilen zu m├╝ssen, dass ich diesen schwierigen Kampf abbrechen muss, ohne etwas Wesentliches gewonnen zu haben.ÔÇť Mit diesen Worten setzte der griechische Anarchist Giannis Michailidis, der seit 68 Tagen im Hungerstreik war, seinen Protest am 28. Juli aus. Einen Tag zuvor hatten Richter einen Antrag auf seine bedingte Freilassung abgelehnt und der korrupte rechtskonservative Staat lie├č am Abend eine weitere Demo im Zentrum Athens im Tr├Ąnengasnebel ersticken. Die Entscheidung war eindeutig, eher solle Michailidis einen langsamen Tod durch Hungerstreik im Knast sterben, als den gesetzlichen Vorgaben folgend, nach 3/5 seiner Strafe entlassen zu werden. Giannis Michailidis betonte in seiner Erkl├Ąrung, dass er weitermachen werde: ÔÇ×Der Kampf ist jedoch noch nicht vorbei, und ich habe nicht vor, ihn unvollendet zu lassen. Die Unterbrechung ist vor├╝bergehend.ÔÇť

Die aktuelle korrupte rechtskonservative Staatsjunta von Griechenland will einen totalen Rollback und will daher an Giannis Michailidis auch deswegen ein Exempel statuieren, weil er ein Beispiel einer Kontinuit├Ąt von sozialen K├Ąmpfen in Griechenland darstellt, durch die verschiedene korrupte Regierungen in der Vergangenheit teilweise ins straucheln gerieten.

Zur Zeit sind in Athen Demonstrationen kaum m├Âglich, weder gegen patriarchale Gewalt und Femizide, noch Gentrifizierung in Exarchia, schon gar nicht zur Situation der Gefangenen. Sie werden brutal niedergekn├╝ppelt oder teils verboten. Das alles auch w├Ąhrend der Tage, an dem die deutsche Au├čenministerin Baerbock in Athen weilte und Griechenland als den ÔÇ×wichtigsten Partner in der RegionÔÇť lobte. Gleichzeitig kauft der deutsche Immobilienspekulant Engel & V├Âlkers ganze Stadtteile in Athen auf.

Das sog. Ministerium f├╝r B├╝rgerschutz hat den Ausnahmezustand bis Anfang Oktober mit anlasslosen Kontrollen und Video├╝berwachung in zahlreichen Stadtteilen der Hauptstadt Athen ausgerufen, weil die Protestaktionen und Demonstrationen sich st├Ąrker ausweiteten und breiter wurden. L├Ąngst geht es der rechten Regierung von ÔÇ×Nea DimokratiaÔÇť (mit der deutschen CDU verb├╝ndete rechtskonservative Partei) nicht nur darum, den Gefangenenwiderstand zu brechen, sondern darum mit voller Wucht des seit l├Ąngerem dezidiert mit neuen Einsatztechniken aufger├╝steten Polizeiapparats die gesamte antagonistische anarchistische Szene und dar├╝ber hinaus jeglichen Protest auch von linken und autonomen Zusammenh├Ąngen zu zerschlagen. Auch weil sie genau wissen, dass sich die sozialen K├Ąmpfe und Streiks in Griechenland angesichts des staatlichen Totalitarismus und der sich wieder st├Ąrker zuspitzenden Krise (Preissteigerungen, Gentrifizierung, etc.) in n├Ąchster Zeit mit Sicherheit wieder intensivieren werden.

Von Anfang an wurde der Kampf von Giannis Michailidis durch eine internationale Kampagne unterst├╝tzt, die weit ├╝ber die Grenzen Griechenlands hinausging. Es hat viele Aktionen gegeben, von Demonstrationen ├╝ber Besetzungen bis hin zu militanten Aktionen.

Und gerade jetzt, w├Ąhrend es sich in Griechenland immer weiter zuspitzt, wird es daher wieder Zeit, den k├Ąmpfenden Genoss:innen gegen den rechtskonservativen korrupten griechischen Polizeistaat mit internationalistischen Solidarit├Ątsaktionen zur Seite zu stehen.

Solidarit├Ątsversammlung mit Giannis Michailidis Berlin, August 2022


Friday, 05.08.2022 | from 06:00 p.m. | Kottbusser Tor, 10999 Berlin

Arrival: U1, U3, U8, Bus 140 Kottbusser Tor | M29 Adalbert corner Oranienstra├če

Full Call…

Greek anarchist Giannis Michailidis has suspended his hunger strike for his release. But he is still not free. While rapists from the celebrity clique receive no punishment, demos against femicides ÔÇô as recently in front of the Greek parliament ÔÇô are currently being smashed by the police. The illegal pushbacks of refugees with many deaths at Greece’s borders do not stop. And a state of emergency has been declared in Athens until October, because massive protests by the population against gentrification and against the destruction of a park because of the construction of a metro station in the middle of rebellious Exarchia are already expected.

Also here, we are in solidarity with the protests of all rebellious neighbourhoods, such as the protest forming against the planned police station at Kottbusser Tor.

Therefore, we continue to call for the demonstration on 5th August in Kreuzberg and say: „Freedom for Giannis Michailidis ÔÇô the fight goes on!““

I am in the unfortunate position to announce that I am discontinuing this difficult struggle without having won anything substantial.“ With these words, Greek anarchist Giannis Michailidis, who had been on hunger strike for 68 days, suspended his protest on 28th July. A day earlier, judges had rejected a request for his conditional release and the corrupt right-wing conservative state did let another demonstration in central Athens smothered in tear gas fog that evening. The decision was clear, rather Michailidis should die a slow death by hunger strike in jail than to be released after 3/5 of his sentence following the legal requirements. Giannis Michailidis stressed in his statement that he would continue: „However, this fight is not over and I do not intend to leave it unfinished. The suspension is temporary.“

The current corrupt right-wing conservative state junta of Greece wants a total rollback and therefore wants to execute an example on Giannis Michailidis also because he represents an example of a continuity of social struggles in Greece, through which various corrupt governments in the past partly stumbled.

At the moment, demonstrations are hardly possible in Athens, neither against patriarchal violence and femicides, nor against gentrification in Exarchia, and not at all on the situation of prisoners. They are brutally suppressed or partly banned. All this even during the days when the German Foreign Minister Baerbock was in Athens and praised Greece as the „most important partner in the region“. At the same time, the German real estate speculator Engel & V├Âlkers is buying up entire districts in Athens.

The so-called Ministry of Citizen Protection has declared a state of emergency until the beginning of October, with random checks and video surveillance in numerous neighbourhoods of the capital Athens, because the protests and demonstrations did have grown stronger and broader. The right-wing government of „Nea Dimokratia“ (a right-wing conservative party allied with the German CDU) has long been concerned not only with breaking the prisoners‘ resistance, but also with smashing the entire antagonistic anarchist scene and any protest by left-wing and autonomous groups with the full force of the police apparatus, which has been step-by-step directly equipped since some time now with new deployment techniques. Also because they know very well that the social struggles and strikes in Greece will certainly intensify again in the near future in the face of state totalitarianism and the crisis that is intensifying again (price increases, gentrification, etc.).

From the beginning, Giannis Michailidis‘ struggle has been supported by an international campaign that has reached far beyond the borders of Greece. There have been many actions, from demonstrations to occupations to militant actions.

And especially now, while things are getting more and more harsh and intense in Greece, it is time again to stand together with the fighters and comrades against the right-wing conservative corrupt Greek police state with internationalist solidarity actions.

Solidarity meeting with Giannis Michailidis Berlin, August 2022