rave gegen patriarchat // rave against patriarchy

Quelle Facebook: https://m.facebook.com/events/2831850700467289

+++ Sonntag 06.12.2020 +++

wir berichten am Sonntag #b0612 ab 13:00 Uhr von der Kundgebung 

„rave gegen patriarchat // rave against patriarchy“

13:00 Uhr bis 19:00 Uhr│Pariser Platz│10117 Berlin

Aufruf: 


(english below)

Wer wir sind:

Eine lose (queer-)feministische Aktivistinnen-Gruppe, die in verschiedenen Konstellationen für politische Aktionen und Veranstaltungen zusammenkommt, die meist staatliche Repressionen in Russland betreffen.

Wogegen wir demonstrieren:

Weltweit sind heute noch mehr Frauen und Kinder häuslicher Gewalt ausgesetzt. Das Zuhause ist ohnehin schon der gefährlichste Ort für Frauen und in einer Quarantänesituation spitzt sich die Lage weiter zu.

Frauen arbeiten vermehrt in den Berufszweigen, die in einer Krise wichtig sind: Einzelhandel, Krankenhäuser, Kindergärten oder Schulen. Im Durchschnitt sind mehr als drei Viertel der Beschäftigten in Krankenhäusern weiblich. Und das weltweit. Da Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten, sind ihre Jobs oft nicht krisenfest.
Auch die Kinderbetreuung ist in den letzten Monaten wieder auf die Mütter zurückgefallen.

Während wir mit Schrecken auf das Abtreibungsverbot in Polen blicken, haben sich während der Pandemie auch die Zustände in Deutschland verschlechtert. Grundsätzlich gilt: Abtreibungen sind auch hier verboten, innerhalb der ersten 12 Wochen aber straffrei, wenn zuvor die Pflichtberatung stattgefunden hat. Nur 1200 Ärzt*innen in Deutschland führen Abtreibungen durch – nun könnten es noch weniger sein, wenn Kliniken Abtreibungen nicht als medizinisch notwendigen Eingriff anerkennen.

Fakt ist: die Pandemie verstärkt patriarchale und repressive Mechanismen in Politik und Gesellschaft: Wer ohnehin von Sexismus, Rassismus oder Klassismus betroffen ist, wird diese Diskriminierung in der Pandemie stärker spüren. Das trifft nicht nur Frauen, sondern auch Menschen anderer Geschlechter, BIPoC oder arme Menschen.

Bei all diesen Problemen sehen wir hauptsächlich Coronaleugner*innen auf den Straßen demonstrieren.

Die Gedenk-Demo in Hanau wurde im August diesen Jahres mit dem Verweis auf die „Entwicklungen der Corona-Zahlen“ verboten, während die sogenannten Corona-Demos, auf denen viele der Demonstrierenden weder auf das Tragen einer Maske noch auf Abstandsregeln Wert legen, stattfinden können.

Demonstrationen, die bundesweit zu 90% von Rechtsextremist*innen dominiert werden, dürfen stattfinden, eine Demonstration zum Gedenken an rassistisch motivierte Morde aber nicht.

Wir überlassen den öffentlichen Raum weder Queerdenker*innen noch Faschist*innen.

Was wir vorhaben:

Wir wollen uns mit verschiedenen Gruppen und Aktivist*innen, die sich mit Queerfeminismus und Antirassismus beschäftigen und sich gegen staatliche Repressionen stellen, musikalisch verbinden, einander das Wort geben und (wackelnd, so wird es auch nicht kalt!) zuhören! In unseren Redebeiträgen von FCK:FSB, Dziewuchy Berlin, Aktionsbündnis Belarus uvm. wird das Patriarchat mitsamt seines repressiven Systems attackiert und in den Boden gestampft! Den Soundtrack dafür wird uns das Berliner queerfeministische DJane-Kollektiv widows collective liefern… Alle eingestaubten Tanzbeine – seid dabei! Mit Mundschutz und Abstand!

Wir laden euch ein zum gemeinsamen Rave gegen das Patriarchat. Wir krallen uns den Pariser Platz und verwandeln ihn in unsere wütende Tanzfläche, wo wir mit unseren politischen, tanzenden Körpern protestieren werden.
Wir werden unterstützt durch Rave Awareness.

Wann:
06.12. (Nikolaus!), 13:00 – 19:00 Uhr

Wo:
Pariser Platz, Brandenburger Tor

We are:

A loose (queer) feminist activist group that comes together in various constellations for political actions and events, mostly concerning state repression in Russia.

We demonstrate against:

Worldwide, even more women and children are exposed to domestic violence today. The home is already the most dangerous place for women and in a quarantine situation the situation becomes even worse.

Women are increasingly working in the professions that are important in a crisis: retail, hospitals, kindergartens or schools. On average, more than three-quarters of hospital employees are female, worldwide. Since women are more likely to work part-time, their jobs are often not crisis-proof. Childcare has also fallen back to the mothers in recent months.

While we look with horror at the abortion ban in Poland, conditions in Germany have also deteriorated during the pandemic. In principle, abortion is also forbidden here, but within the first 12 weeks it is exempt from punishment if the compulsory counseling has taken place beforehand. Only 1200 doctors in Germany perform abortions – now it could be even less if clinics do not recognize abortions as a medically necessary procedure.

Fact is: the pandemic reinforces patriarchal and repressive mechanisms in politics and society: those who are affected by sexism, racism or classism anyway will feel this discrimination more strongly in the pandemic. This affects not only women, but also people of other genders, BIPoC or poor people.

With all these problems we see mainly demonstrating of corona deniers in the streets.

The commemorative demonstration in Hanau was banned in August this year with reference to the „developments of the corona numbers“, while the so-called corona demonstrations, where many of the demonstrators do not care about wearing a mask or about distance rules, can take place.

Demonstrations, which in 90% are dominated by right-wing extremists, are allowed to take place, but a demonstration in memory of racially motivated murders is not.

We leave the public space neither to the so-called „Querdenker“ thinkers nor fascists.

We are planning:

We want to connect musically with different groups and activists who deal with queer feminism and anti-racism and who stand up against state repressions. We want to give each other the word and (dancing, so it won’t get cold!) listen to each other! In our speeches which will be given by FCK:FSB, Dziewuchy Berlin, Aktionsbündnis Belarus and many more, the patriarchy with its repressive system is attacked and stamped into the ground! The soundtrack will be provided by the Berlin queerfeminist djanes from widows collective… People who miss dancing – be there! With face masks and distance!

We invite you to a rave against patriarchy. We’ll take Pariser Platz and turn it into our angry dance floor, where we’ll protest with our political, dancing bodies.

We will be supported by rave awareness.

When:
Dec 6th, 2020 (Nikolaus!) 1:00 – 7:00 p.m.

Where:
Pariser Platz, Brandenburger Tor

Solidarity is not enough – It’s about resistance

+++ Mittwoch 25.11.2020 +++

wir berichten am Mittwoch #b2511 ab 18:00 Uhr von der Demonstration 

„Solidarity is not enough – It’s about resistance“

Aufruf: english, deutsch, فارسی , العربية, español, sorani, polska, 한국어, português, italiano, français, русский, türkçe, tiếng việt

Die Demonstration ist offen für Frauen*, Lesben, Trans* & Inter Personen

Laut gegen den rechten Schweigemarsch

+++ Sonntag 22.11.2020 +++

wir berichten am Sonntag #b2211 ab 12:00 Uhr von der #noQuerdenken Demonstration und den Protesten.

Hängt am 22.11. Banner und Transparente aus euren Wohnungen!

Kommt mit Töpfen, Pfannen und allem was Lärm macht an eure Fenster, Balkone oder raus auf die Straßen!

Die rechte Opferinszenierung stören!

Laut und entschlossen gegen den rechten Schweigemarsch im Prenzlauer Berg!

Zum Aufruf Deutsch/Englisch

Darüber Hinaus gibt es weitere Anwohner:innen Proteste (Stand 19.11.2020)

  • 11.30 Uhr GEGENPROTEST Danziger Straße/Prenzlauer Allee „Queerdenken“
  • 12.00 Uhr GEGENPROTEST – Anwohner*innen-Kundgebung „Abstand halten gegen Rechts“, Wisbyer Straße/Schönhauser Allee

Route der #Coronanazis von #noQuerdenken

Start 12:00 S-BHf Bornholmer Straße

  • Bornholmer Straße
  • Schönhauser Allee
  • Danziger Straße
  • Greifswalder Straße
  • Otto-Braun-Straße
  • Alexander Straße
  • Karl-Liebknecht-Straße
  • Schloßplatz
  • Unter den Linden
  • Wilhelmstraße (ab hier Routenänderung!)
  • Dorotheenstraße
  • Ebertstraße
  • Straße des 17. Juni
  • Großer Stern

Fight Back – Rechten Terror bekämpfen!

+++ Samstag 21.11.2020 +++

wir berichten am Samstag #b2111 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

Fight Back – Rechten Terror bekämpfen!

Wir müssen gegen das Nazi-Problem in Neukölln selbst aktiv werden!

Deswegen wollen wir am 21. November in Südneukölln demonstrieren: Für ein Neukölln frei von Nazis. Für ein Neukölln, in dem sich jeder Mensch, egal welcher Hautfarbe, sicher fühlen kann!

Die Demonstration findet am Todestag des von Neonazis ermordeten Silvio Meiers statt – in Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt weltweit!

Aufruf auf Deutsch | Call to Action in English | اتصل بالعربية

Anreise Rudower Straße Ecke Möwenweg:

  • U7 Grenzallee + Bus 171
  • U7 Parchimer Allee + Bus M46

Gemeinsame Anreisen:

  • 16:00 Uhr #SilvioMeier Mahnwache Silvio-Meier-Straße Ecke Frankfurter Allee
  • 17:15 Uhr S-Bahnhof Neukölln
  • 17:30 Uhr S-Bahnhof Neukölln auf dem Real Parkplatz (Fahrradanreise)

Twitter Hashtags: #b2111 #FightBack

Twitter Ticker: @HeringMahara + t4mike_berlin

Route:

Auftakt Rudower Straße Ecke Möwenweg

  • Rudower Straße
  • Lipschitzallee
  • Fritz-Erler-Allee
  • Neuköllner Straße
  • Alt-Rudow
  • Schönefelder Straße

Endkundgebung Novi Sad

Laut gegen den rechten Schweigemarsch – Antifaschistische Kiezdemo

+++ Freitag 20.11.2020 +++

wir berichten am Freitag #b2011 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

„Laut gegen den rechten Schweigemarsch – Antifaschistische Kiezdemo

Zum Aufruf Deutsch/Englisch

Twitter Hashtags: #b2011 #Kiezdemo

Twitter Accounts: @HeringMahara@t4mike_berlin

Route:

Start 18:00 Uhr Mauerpark Bernauer Straße Ecke Oderberger Straße

  • Oderbergerstraße
  • Kastanienallee
  • Danziger Straße
  • Lychener Straße
  • Stargarder Straße
  • Schönhauser Allee
  • Bornholmer Straße
  • Schönfließer Straße
  • Schivelbeiner Straße

 

 

Geradedenken – Kein Platz für verqueres Geschwurbel und rechte Propaganda!

+++ Mittwoch 18.11.2020 +++

wir berichten am Mittwoch #b1811 ab späten Vormittag vom Geschehen im Regierungsviertel und der Kundgebung:

„Geradedenken – Kein Platz für verqueres Geschwurbel und rechte Propaganda!

Aufruf Deutsch/Englisch (Facebook)

Wir werden es trotz aller Mobilität mit Sicherheit nicht schaffen, voll umfänglich zu berichten. Arbeitet mit Twitter Listen der Euch vertrauten Twitterkonten, um einen möglichst guten Überblick zu behalten.

Teile davon werden wir auch über den Telegram Ticker veröffentlichen.

Wichtig!
  • Es ist mit hoher Präsenz von Nazis zu rechnen.
  • Wer hingehen möchte, kommt nicht einzeln, sondern in Gruppen.
  • Zivile Kleidung schafft u. U. mehr Bewegungsfreiheit.
  • Bringt Schirme oder Transpis zum abschirmen mit.
  • No Foto/Video Policy!
  • Infos über Twitter Liste

Twitter Hashtags: #b1811 #noNazisB(@HeringMahara)

9. November – Ein Tag des Gedenkens und Mahnens

+++ Montag 09.11.2020 +++

wir berichten am Montag #b0911 ab 17:00 Uhr von der Kundgebung

„9. November – Ein Tag des Gedenkens und Mahnens“

Quelle: https://twitter.com/BrigadeKonrad/status/1325005739027476481

„Die, die Ausschwitz läutern sind die, die bereit wären es wieder aufleben zu lassen.“ (Primo Levi) Der 9. November ist der Tag des Gedenkens und Mahnens. Die Reichsprogromnacht im Jahr 1938 stellt den Beginn des Holocaust dar.

In den darauffolgenden Jahren wurde millionenfach systematisch jüdisches Leben vernichtet. Dies darf nie wieder geschehen! Dafür tragen wir die Verantwortung.

In schändlicher und provokativer Art und Weise will die AfD-Bernau an diesem Tag ausgerechnet in der Nähe des Mahnmals für die Opfer des Faschismus auf dem Bahnhofplatz „der Opfer des SED-Regimes“ gedenken. Dies ist ein infamer Versuch, die Erinnerungskultur zu vereinnahmen und umzudeuten. U.a. wird Nicolaus Fest, der vor kurzem die Führung der Berliner #noAfD übernommen hat, sprechen.

Fest steht dem Flügel um Höcke und Konsorten nahe und setzt ua. den Islam mit dem Nationalsozialismus gleich. Vor kurzem hat Fest in einem unsäglichen Video Muslime und Geflüchtete mit Kampfhunden verglichen – ganz in der Tradition eines Joseph Goebbels, der in seiner Propaganda jüdische Menschen mit Ratten verglich.

Dem stellen wir uns entgegen! Erinnern heisst Handeln. Für eine Welt ohne Antisemitismus und Rassismus. Gegen rechte Umdeutung und Vereinnahmung.

09.11.2020 – 17.00 Uhr Bahnhofsplatz Bernau

Anreise aus Berlin – 16.30 Uhr S-Bhf Bornholmer Straße, Abfahrt 16.48 Uhr mit der S2 (BVG Tarifbereich C)

Twitter Hashtags: #b0911 #ber0911 #noAfD

Stoppt den Ausverkauf der Stadt!

+++ Sonntag 08.11.2020 +++

wir berichten am Samstag #b0811 ab 12:00 Uhr von der Demonstration

„Stoppt den Ausverkauf der Stadt!“

Auftaktkundgebung 08. November 2020 um 12:00 Uhr Alexanderplatz, Neptunbrunnen

Route:
  • Spandauer Straße
  • Karl-Liebknecht-Straße
  • Dircksenstraße
  • Rosa-Luxemburg-Straße
  • Rosa-Luxemburg-Platz
  • Rosa-Luxemburg-Straße
  • Torstraße
  • Weinbergsweg
  • Kastanienallee
  • Eberswalder Straße

Abschlusskundgebung: Mauerpark

Wichtig!

  • Nie mit Bullen reden!
  • Nehmt nichts mit was Ihr nicht braucht!
  • Informiert Euch über die Route!

Service Link: No Foto/Video Policy!

Twitter Hashtags: #b0811 #StopHeimstaden