20 Years G8 Summit Genova! Cornern im Carlo Giuliani Park! (24.07.2021)

+++ Samstag 24.07.2021 +++

wir berichten am Samstag #b2407 ab 21:00 Uhr von der Kundgebung 

20 Years G8 Summit Genova! Cornern im Carlo Giuliani Park!

Samstag, 24.07.2021 | 21:00 Uhr | Adalbertstraße Ecke Engeldamm | neben dem Rauchhaus 10997 Berlin

Anreise: U1, U3 Kottbusser Tor | Bus 140, 147, 165, 265

Cornern im Carlo Park

Aufruf zum Cornern im Carlo Giuliani Park

mit Musik, Redebeiträgen, Infomaterial,…

Es treten auf: 

  • Nomadas (Hardcore Internationalist Rap Crew)
  • Inspektor Lars (Berlin Hip Hop)
  • Sara (Rap)
  • Sergio Mafic (Rap)
  • Signor K (Italien Rap)

Zum Aufruf English – German

Kundgebung: Achtung kbO! Solidarität statt Polizei! (24.07.2021)

+++ Samstag 24.07.2021 +++

wir berichten am Samstag #b2407 ab 18:00 Uhr von der Kundgebung 

Kundgebung: Achtung kbO! Solidarität statt Polizei!

Samstag, 24.07.2021 | 18:00 – 22:00 Uhr | Warangelkiez Platz ohne Namen (gegenüber Falckensteinstraße 7)  10997 Berlin

Anreise: U1, U3 Schlesisches Tor | Bus 165, 265 Falckensteinstraße

An “kriminalitätsbelasteten Orten” (kbOs) kann die Polizei ohne Verdacht und ohne Anlass Personen kontrollieren und durchsuchen. So rechtfertigt die Polizei Racial Profiling und andere diskriminierende Kontrollen. KbOs sind z.B. der Görli und Teile des Wrangelkiez. Die Polizei legt diese selbst fest, die genauen Grenzen der kbOs bleiben geheim. Öffentliche oder demokratische Kontrolle? Fehlanzeige!

KbOs bilden also die Grundlage für die massive Diskriminierung ganzer Bevölkerungsgruppen durch eine dauerpräsente Polizei. Kontrolliert und kriminalisiert werden vor allem Schwarze Menschen, People of Colour, Rom*nja und Sinti*zze, Gruppen von Jugendlichen, Drogenkonsument*innen, Wohnungslose und Sexarbeiter*innen.

Mit Redebeiträgen von:

  • Wrangelkiez-United,
  • der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
  • International Women Space
  • Bizim Kiez
  • Ferat Ali Kocak
  • und einigen anderen.
Live Musik wirds von AliceDee (Rap) + x geben.
Außerdem zeigen wir einen kurzen Film über Rassismus, Polizei und Arbeiten im Görlitzer Park.

Solidarität statt Repression – KbOs abschaffen!

Aufruf…

Zum Todestag von Ferhat Mayouf: Laut, wütend und offensiv gegen Knäste! (23.07.2021)

+++ Freitag 23.07.2021 +++

wir berichten am Freitag #b2307 ab 20:00 Uhr von der Kundgebung und Demonstration

Zum Todestag von Ferhat Mayouf: Laut, wütend und offensiv gegen Knäste!

Freitag, 23.07.2021 | 20:00 Uhr | Turmtraße  10551 Berlin
Anreise: U9 U-Bhf Turmstraße, Bus 187, 24

Voraussichtliche Route:

  • Kleiner Tiergarten am U-Bahnhof Turmstraße
  • Turmstraße
  • Lübecker Straße
  • Perleberger Straße
  • Birkenstraße
  • Rathenower Straße
  • Alt-Moabit
  • Alt-Moabit Höhe U-Bahnhof Turmstraße

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Für die Freiheit, für das Leben!

Am 23.07.20 wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Seine Zelle brannte, er schrie mehrere Minuten um Hilfe, doch die Schließer*innen öffneten die Zellentür nicht. Ferhat kam aus Algerien, war 36 Jahre alt und Person of Color. Die Justiz spricht von Suizid – aber wir wissen, das war Mord!

People of Color, Migrant*innen, migrantisierte und Schwarze Menschen werden täglich durch die Justiz und den Staat rassistisch schikaniert, unterdrückt, misshandelt, gefoltert oder ermordet. Sei es durch die Grenzpolitik, durch Bullen oder staatliche Institutionen wie Knäste. Auch Ferhat Mayouf war dieser Gewalt ausgeliefert. Festgenommen wurde er in Neukölln am 29.06.20 mithilfe eines Diebstahlvorwurfes. Er wurde in U-Haft verschleppt, weil er keine deutsche Staatsangehörigkeit hatte. Weil er Person of Color war, wurde er bei seiner Festnahme von den Bullen so sehr verprügelt, dass seine Rippen brachen.

Im Knast Moabit am 01.07.20 angekommen, bat er sofort um medizinische Hilfe. Er hatte Wunden, die er zeigte und beklagte sich über Schmerzen durch die Gewalt der Cops. Er forderte ebenfalls psychologische Hilfe und betonte, dass es ihm nicht gut geht. Anstatt ihn in ein Krankenhaus zu fahren, anstatt ihn medizinisch zu versorgen, entschied sich der Knast, Ferhat die rassistische Gewalt des Staates weiterhin spüren zu lassen. Er wurde in Isoaltionshaft gesteckt, Foltermethoden wie 24 Stunden durchgängig Licht in der Zelle wurden eingesetzt. Er wurde von Schließer*innen verprügelt, anschließend wieder mit sich allein gelassen.

„Es gab einen Tag, da veränderte sich Ferhat vom Wesen her“, sagen Mitgefangene. „Es war der Tag, an dem die Schließer in seine Zelle gingen und raufhauten“.

Die „Veränderung des Wesens“ war der Justiz offensichtlich nicht genug. Es hat nicht gereicht, seinen Körper zu schänden, ihn zu misshandeln, seine Psyche zu zerschlagen. Als am 23.07 kurz nach 23 Uhr Ferhat Mayoufs Zelle brannte, standen die Schließer*innen „mehrere Minuten plaudernd vor der Tür“. Während er immer wieder „Feuer Feuer, Hilfe Hilfe“ schrie, während viele Gefangene riefen, dass es in einer Zelle brennt, währenddessen standen sie dort. Bis Ferhat an einer Rauchvergiftung starb.

Wäre Ferhat Mayouf weiß gewesen und hätte er eine deutsche Staatsangehörigkeit gehabt, wäre er nicht in U-Haft gelandet. Er wäre nicht von den Bullen verprügelt, nicht vom Knast misshandelt, gefoltert und ermordet worden. Seine Zellentür wäre geöffnet, er aus den Flammen befreit worden. Aber Ferhat Mayouf war eben nicht weiß und hatte keine deutsche Staatsangehörigkeit – in diesem Staat unwertes Leben, das vernichtet werden kann. Oder muss.

Morde wie diese sind keine Einzelfälle. Sie sind das Resultat eines rassistischen Staates, der seine Gewalt und Autorität auf der Straße, in den Gerichten und in (Abschiebe-) Knästen zeigt. Somit sind auch rassistische Polizeikontrollen und Festnahmen, Inhaftierungen, Abschiebungen, Misshandlungen und Morde keine tragischen Phänomene, welche durch eine humanere Politik oder Justiz verhindert werden können. Das Staatskonstrukt hat eine faschistische Tradition, welche die Logik der Herrschaft nicht nur in in sich trägt, sondern auch stetig mit repressiven Mitteln versucht, durchzusetzen.

Repression ist dabei sehr viel größer, als das, was Aktivist*innen zum Beispiel auf Demonstrationen erleben. Repression ist die permanente staatliche Gewalt, welche viele Menschen im Alltag erfahren müssen. Herrschenden Normen, welche niemals mit den Beherrschten frei vereinbart wurden, sollen aufgezwungen werden. Diese Normen haben kapitalistische, patriarchale und rassistische Komponenten.

Aus diesem Grund sind (Abschiebe)-Knäste auch nicht mit der Upper-Class gefüllt. Sie sind seit ihrer Existenz dafür da, um diejenigen, welche nicht in die herrschende Logik passen oder sich dieser widersetzen, mundtot zu machen. Dementsprechend sind sie ein repressives Mittel des Staates, um den Kapitalismus und die weiße Vormachstellung innerhalb der Gesellschaft zu zementieren.

Durch Isolation, Abschottung von der Außenwelt und Ausbeutung sollen Menschen gebrochen und der Autorität gegenüber handzahm gemacht werden. Die Ausgrenzung aus der Gesellschaft ist vollkommen, wenn Gefangene einfach ermordet werden.

Diese Gewalt darf nicht unbeantwortet bleiben. Wenn sie uns zum schweigen bringen wollen, wenn sie misshandeln, foltern und morden, muss unsere Antwort laut und wütend sein! Lasst uns deswegen am 23.07.21 zu Ferhats Todestag gemeinsam auf die Straße gehen und Ferhat Mayouf gedenken, indem wir weiterhin kämpfen. Lasst uns mit selbstbestimmten und offensiven Mitteln zeigen, was wir von ihrer Herrschaft und ihren Regeln, von denen nur wenige profitieren, halten!

Wir werden zunächst um 20 Uhr eine Gedenkkundgebung am U-Bahnhof Turmstraße abhalten, um dann gegen 21 Uhr gemeinsam, entschlossen, wütend und offensiv zum Knast zu gehen. Dort werden wir so laut sein, wie wir nur können, um uns solidarisch mit den Gefangenen zu zeigen und unsere Wut auf die Straße zu tragen. Bringt also Sachen mit, die ordentlich Krach machen und an welchen im besten Fall auch die Gefangenen eine Freude haben.

Bereitet euch auf den Tag vor, seid kreativ, wartet nicht darauf, dass andere ihre Wut zum Ausdruck bringen, sondern geht selbst in die Offensive und bringt widerständige Ideen mit. Über Vorfeldaktionen freuen sich die Gefangenen sicherlich auch.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

Für eine offensive Antwort auf ihre Gewalt!

Bis alle frei sind!

Zum Aufruf…

Gedenkdemo – Beate Fischer von Neonazis ermordet! (23.07.2021)

+++ Freitag 23.07.2021 +++

wir berichten am Freitag #b2307 ab 17:30 Uhr von der Kundgebung 

Gedenkdemo – Beate Fischer von Neonazis ermordet!

Freitag, 23.07.2021 | 17:30 Uhr | S+U Gesundbrunnen, 13357 Berlin
Anreise: U8, S1, S2, S25, S26, S41, S42, S46, Bus 247

Voraussichtliche Route:

  • Gesundbrunnen-Center
  • Badstraße
  • Residenzstraße
  • Emmentaler Straße

Am 23. Juli 1994 wurde Beate Fischer in BerlinReinickendorf von Nazis vergewaltigt und ermordet. Darum ruft #NiemandIstVergessen zu einer Gedenkdemo auf!

Person

Beate Fischer wurde 32 Jahre alt, war Ehefrau und Mutter zweier Kinder. Sie ist in Weißensee aufgewachsen. Mehr ist uns über Sie leider nicht bekannt. Falls Sie Beate Fischer kannten, wären wir sehr dankbar, wenn Sie mit uns in Kontakt treten würden, damit wir hier ihrer Person würdig gedenken können.

Tat

Am Abend des 23. Julis 1994, einem Samstag Abend, traf sie am S-Bahnhof Lichtenberg auf die späteren Täter. Einer von ihnen lebte im von Neonazis besetzten Haus in der Lichtenberger Weitlingstraße. Nachdem sie (laut Gericht) zunächst freiwillig mit ihnen in die Wohnung in Reinickendorf fuhr, endete der Abend für sie in stundenlanger Vergewaltigungen, Folter, mehreren Mordversuchen und schließlich ihrem Tod. Die Neonazis legten ihren Körper zu den Mülltonnen vor dem Haus. Sie ermordeten Beate Fischer aus Frauen*feindlichkeit heraus, aber auch aufgrund der Stigmatisierung als Sexarbeiter*in.

Gerichtsprozess

Die Täter wurde im anschließenden Prozess zu Strafen zwischen 10 und 21 Jahren verurteilt. Trotzdem hat das Gericht die politische Dimension des Falls verkannt. Erst 2018 wurde der Mord an ihr als rechte Tat anerkannt. Die Aburteilung Beate Fischers durch die Neonazis als »minderwertig«, die Brutalität des Mordes, der ideologische Hintergrund der Täter und deren unglaubliche Freude an Gewalt waren die Gründe für diese Einstufung.

Quelle…

Denkmal für die ermordeten Juden Europas schützen! (20.07.2021)

+++ Dienstag 20.07.2021 +++

+++ Update +++ Update +++ Update +++ Update +++

Naziroute geändert! (siehe unten)

wir berichten am Dienstag #b2007 ab 18:30 Uhr von der Kundgebung 

Denkmal für die ermordeten Juden Europas schützen!

Dienstag, 20.07.2021 | 18:30 Uhr |Denkmal für die ermordeten Juden Europas 10117 Berlin

Anreise: U5, S1, S2, S25, S26, Bus 100 Brandenburger Tor | U5, S1, S2, S25, S26, Bus 300, M41, M48, M85 Potsdamer Platz

Mit dem Aufruf „Wie viele Impftote braucht es in Israel, Deutschland und der Welt bis Ihr aufhört“ haben Faschisten eine Demonstration zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas angemeldet.

Aktivist:innen der Omas gegen Rechts haben angekündigt, diese antisemitische Provokation nicht einfach hinzunehmen und ab 18:30 Uhr eine Kundgebung Ebertstraße Ecke Behrenstraße am Denkmal für die ermordeten Juden Europas anzumelden.

Die Nazitruppe um Bründel verssammelt sich ab 17:00 Uhr Tiergartenstraße Ecke Stauffenbergstraße (nordöstlich im Tiergarten) und beabsichtigt über Tiergartenstraße – Lennestraße – Ebertstraße gegenüber dem Denkmal für die ermordeten Juden Europas zu laufen.

Coronaleugner:innen und „Freedom“ Parade keine Nazis?

Es wurde genug über Corona, Abstandsregeln, Masken und ähnlichen Kram geredet!

Wer so bereitwillig mit Nazis paktiert, marschiert, ihre Ideologie propagiert, dem geht es längst nicht mehr um Pandemie oder Pandemiepolitik. Ein Beispiel von vielen.

Seid kreativ und supportet die Antifaschist:innen zahlreich vor Ort!

+++ Update +++ Update +++ Update +++ Update +++

nach Infos von Berlin gegen Nazis (@BerlingegenNaziändert sich die Naziroute wie folgt:

  • Tiergartenstr./ Stauffenbergstr. AP
  • Tiergartenstr.
  • Lennestr.
  • Ebertstr.
  • Vossstr.
  • Wilhelmstr.
  • Behrensstr.
  • Glinkastr.
  • Unter den Linden
  • Pariser Platz

Defund the Humboldt Forum! (20.07.2021)

+++ Dienstag 20.07.2021 +++

wir berichten am Dienstag #b2007 ab 13:00 Uhr von der Kundgebung 

Defund the Humboldt Forum!

Dienstag, 20.07.2021 | 13:00 Uhr | Lustgarten 10178 Berlin
Anreise: U5, Bus 100, 300 Museumsinsel

Pressemitteilung: Defund the Humboldt Forum!Eröffnung des dekolonialen Aktionsraums Spreeufer

Kein Business as usual für das Humboldt Forum im Berliner Schloss!

Deshalb haben wir unter dem Namen Spreeufer in unmittelbarer Nachbarschaft unseren Aktionsraum im Nikolaiviertel eröffnet, direkt am Spreeufer 6. Von hier aus werden wir dem kulturimperialen Größenwahn ein so entschiedenes wie schlagkräftiges No Way! entgegenschleudern.

Auf der anderen Seite des Ufers positioniert, tragen wir unseren Protest in den öffentlichen Raum, mit Informationen, Diskussionen, Ausstellungen, dekolonialen Führungen und anderen Aktionen.

Das Humboldt Forum soll die massive Kritik, der es von Anfang an ausgesetzt war, nicht einfach aussitzen können. Wir bündeln unsere Kräfte, bis das Preußen-Schloss wieder abgebaut wird, Stein um Stein: Tear it down!

Anlässlich der Publikumseröffnung rufen wir zum Defunding dieses geldverschlingenden Monsters auf, um den Geldstrom sinnvoll in dekoloniale Initiativen umzuleiten.

Spreeufer ist ein Zusammenschluss zweier Initiativen und Teil von Decolonize Berlin:

  • Die Coalition of Cultural Workers against the Humboldt Forum (CCWAH) ist eine Initiative internationaler Kulturarbeiter:innen, die seit 2020 mit verschiedenen Aktionen ihren Protest in den städtischen Raum trägt.
  • BARAZANI.berlin ist ein virtueller Raum, der sich aus dem Arbeitskreis Museen und Sammlungen des Decolonize-Bündnisses gebildet und Ende 2020 am „leeren“ Schlossplatz niedergelassen hat. Sein Ziel ist, dem restaurativen nationalen Großprojekt eine dekoloniale, aktivistisch-künstlerische Plattform entgegenzusetzen.

TERMINE

  • 20. Juli 13 Uhr Demonstration

Am Dienstag den 20.7.2021, 13 Uhr laden wir ein mit uns und vielen anderen gegen die Eröffnung des sogenannten Humboldt Forums zu demonstrieren. Treffpunkt: Vor dem Schloss.

Zur Pressemitteilung…

Lufthansa #abschiebefrei (19.07.2021)

+++ Montag 19.07.2021 +++

wir berichten am Montag #b1907 ab 15:00 Uhr von der Demonstration 

Lufthansa #abschiebefrei

Montag, 19.07.2021 | 15:00 Uhr | S+U Jungfernheide, 10589 Berlin
Anreise: U7, S41, S42, S46, M21, M27

Voraussichtliche Route:

  •  S + U Jungfernheide
  • Max-Dohrn-Straße
  • Tegeler Weg
  • Jakob-Kaiser-Platz
  • Siemensdamm
  • Nikolaus-Groß-Weg
  • Siemensdamm 62

Zum Aufruf German…   To Call English…

Lufthansa ist der größte Abschiebeprofiteur in Deutschland. Lasst sie nicht mit ihrem schmutzigen Geschäft davonkommen! Am Montag, den 19. Juli, werden wir die beiden Eingänge ihrer Berliner Hauptniederlassung während des Feierabends besetzen. In zwei offiziell angemeldeten Kundgebungen werden ihre Angestellten durch unsere Kundgebung gehen müssen, um nach Hause zu kommen. Lasst uns laut und deutlich sein: Solange die Lufthansa nicht öffentlich Stellung gegen strukturellen Rassismus bezieht und ihre Zusammenarbeit mit der deutschen Abschiebemaschinerie beendet, werden wir sie weiter konfrontieren.

Wann: Montag, 19. Juli
15:00: Ringbahn (S+U) station Jungfernheide
16:20: Lufthansa-Büro = Siemensdamm 62

— bringt Trillerpfeifen, Töpfe & Pfannen, Trommeln oder Megaphone mit—

Die Kampagne Lufthansa #abschiebefrei startete letztes Jahr. Nach zwei Aktionstagen gegen die Lufthansa hat der Staat seit diesem Jahr beschlossen, Informationen darüber zu zensieren, welche Fluggesellschaften für Abschiebungen genutzt werden. Dies zeigt erneut, dass Kapitalismus, Staat und Rassismus Hand in Hand gehen. Eine Informationsfreiheitsanfrage ergab, dass unsere Kampagne der Grund für diese Zensur war. In den Worten der Regierung: die Nennung von Firmen, die für Abschiebungen genutzt werden, könnte ihnen ein schlechtes Image in der Gesellschaft geben. Fuck yeah, ihre Profiteure von rassistischer Gewalt und der kolonialen Praxis von Abschiebungen geben ihnen ein mehr als schlechtes Image. Abschiebeprofiteure haben keine Sekunde Ruhe verdient!

Im Jahr 2019 haben die Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften die Abschiebung von 5.885 Menschen durchgeführt. Das waren mehr als 25% aller Abschiebungen aus Deutschland in diesem Jahr. Aufgrund der staatlichen Zensur kennen wir die aktuellen Zahlen nicht, aber wir werden weiterhin davon ausgehen, dass die Lufthansa die meisten Abschiebungen durchführt, bis das Gegenteil bewiesen ist. Und lasst uns niemals die Namen von Aamir Ageeb und Kola Bankole vergessen, die beide von der Polizei auf Lufthansa-Abschiebeflügen ermordet wurden. Wer von Abschiebungen profitiert, macht sich mitschuldig am Mord!

Um 15:00 Uhr werden wir uns am Ringbahnhof Jungfernheide versammeln und von dort aus gemeinsam zum Büro von Lufthansa (Adresse: Siemensdamm 62, 13627 Berlin) laufen. Dort werden wir uns in zwei Kundgebungen an den einzigen beiden Ausgängen ihres Firmengeländes aufteilen.

Schließt euch uns an! Die Abschiebeprofiteure werden ihr rassistisches Geschäft so lange fortsetzen, wie wir sie lassen. Werdet aktiv, wir wissen, wo wir sie finden können. Zwingt die Lufthansa, #abschiebefrei zu werden!

Solidarität mit RAZ,RL, radikal – Verfassungsschutz aus der Deckung holen! (13.07.2021)

+++ Dienstag 13.07.2021 +++

wir berichten am Dienstag #b1307ab 11:00 Uhr von der Kundgebung 

Solidarität mit RAZ,RL, radikal – Verfassungsschutz aus der Deckung holen!

Dienstag, 13.07.2021 | 11:00 Uhr | Wilsnacker Straße 4 10559 Berlin
Anreise: U9 Turmstraße, Bus 123, 187

Sechster Verhandlungstag im Gerichtsprozess gegen unseren Genossen Cem!

An diesem Tag sollen Zeugen des Verfassungsschutzes (VS) vor Gericht auftreten.

Daher mobilisieren wir vor dem Gericht zu einer Kundgebung, um über die Rolle des VS in diesem Verfahren zu informieren und seine Aktivitäten im allgemeinen zu thematisieren.

Gegen Klassenjustiz, Kriegstreiber uns Großkonzerne!

13. Juli 2021 ab 11 Uhr vor dem Landgericht Berlin
Wilsnacker Straße 4, 10559 Berlin Moabit

Immer aktuelle Infos & Aufruf…

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Solidarität mit den streikenden Migrant:innen in Belgien! (10.07.2021)

Bild

+++ Samstag 10.07.2021 +++

wir berichten am Samstag #b1007 ab 15:00 Uhr von der Kundgebung 

Solidarität mit den streikenden Migrant:innen in Belgien!

Samstag, 10.07.2021 | 15:00 Uhr | Jägerstraße 52-53 10117 Berlin
Anreise: U2 Hausvogteiplatz

Solidarität mit den streikenden Migrant:innen in Belgien!

Seit Ende Mai hat eine Gruppe von etwa 400 undokumentierten Migrant*innen, die meisten aus Nordafrika und Südasien, zwei Universitäten und eine Kirche in Brüssel besetzt, um in einem Hungerstreik ihr Bleiberecht einzufordern.

In Solidarität mit den GenossInnen wird die Legalisierung Jetzt Kampagne am Samstag, den 10. Juli, von der belgischen Regierung und der EU eine dringende Antwort auf die Forderungen der Streikenden und der illegalisierten Gemeinschaft fordern.

Adresse: Belgische Botschaft, Jägerstraße 52-53, 10117 Berlin.
Datum und Uhrzeit: Samstag, 10. Juli, 15:00 Uhr.


SOLIDARITY WITH THE STRIKING MIGRANTS IN BELGIUM
 
Since the end of May, a group of about 400 undocumented migrants, mostly from North Africa and South Asia, have taken over two universities and a church in Brussels to demand their right to residence through a hunger strike.
In solidarity with the comrades, the legalisation now campaign will demand on Saturday 10 July that the Belgian government and the EU give an urgent response to the demands of the strikers and the illegalised community.
 
Address: Belgian Embassy, Jägerstraße 52-53, 10117 Berlin.
Date and time: Saturday 10 July, 15:00.

¡Solidaridad con las mujeres migrantes en huelga en Bélgica!

Desde finales de mayo un grupo de cerca de 400 migrantes indocumentadxs, mayoritariamente del norte de África y del sur de Asia, se tomaron dos universidades y una iglesia en Bruselas para reclamar en huelga de hambre su derecho a la residencia.

Ante esto la campaña Legalización Ahora en solidaridad con lxs compañerxs exigirá el día sábado 10 de julio al gobierno belga y a la UE dar una respuesta urgente a las demandas de lxs huelguistas y a la comunidad ilegalizada.
Dirección: Embajada de Bélgica, Jägerstraße 52-53 10117 Berlín.
Fecha y hora: Sábado 10 de julio, 15:00.

Neukölln gegen Verdrängung! (06.07.2021)

+++ Dienstag 06.07.2021 +++

wir berichten am Dienstag #b0607 ab 17:30 Uhr von der Demonstration 

Neukölln gegen Verdrängung!

Dienstag, 06.07.2021 | 17:30 Uhr | Herrmannstraße 48, 12049 Berlin
Anreise: Boddinstraße, U8, Bus 104, 166

Mieter:innen Neuköllns vereinigt Euch gegen Verdrängung und den Ausverkauf unserer Kieze!

Auf die Straße zur Demo am 06.07.2021 um 17:30 Uhr vor der #Hermannstr48

Bringt Töpfe, Deckel, Transpis mit und alles was Krach macht!

Voraussichtliche Route:

  • Hermannstraße 48
  • Herrfurthstraße
  • Weisestraße
  • Mahlower Straße
  • Hermannstraße
  • Flughafenstraße
  • Karl-Marx-Straße
  • Anzengruberstraße
  • Sonnenallee
  • Wildenbruchstraße
  • Weserstraße
  • Weserstraße/Finowstraße