Demonstration on intertnational whores day! Decriminalize the future! (06.04.2022)

+++ Samstag 04.06.2022 +++

wir berichten am Samstag #b0406 ab 17:00 Uhr von der Demonstration

Demonstration on intertnational whores day! Decriminalize the future!

Samstag, den 04.06.2022 | 17:00 Uhr | Hardenbergplatz, 10623 Berlin 

Anreise: U2, U3, U9, S3, S5, S7, S9, RB14, RB21, RB22, RE1, RE2, RE7, RE56, Bus 100, 109 110, 200, 204, 245, 249,  A05, M45, M46, M49, X10, X34 Bahnhof Zoologischer Garten 

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­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:
(ÔÜá´ŞĆ ├änderungen m├Âglich!)

  • Hardenbergplatz
  • Joachimsthaler Stra├če
  • Kurf├╝rstendamm
  • Tauentzienstra├če
  • Wittenbergplatz
  • Kleiststra├če
  • Nollendorfplatz
  • B├╝lowstra├če
  • Potsdamer Stra├če
  • Winterfeldtstra├če
  • Viktoria-Luise-Platz

For the rights of sex workers – Against stigma and criminalisation.

Wir, die SEX WORKER ACTION GROUP – BERLIN und unsere Verb├╝ndeten, rufen euch dazu auf, euch mit uns in unserer Aktionswoche im Juni zu Ehren des Internationalen Hurentages 2022 zu versammeln!

Wir versammeln uns jedes Jahr, um gegen die Stigmatisierung und die Gesetze zu k├Ąmpfen, die unsere K├Ârper vernarbt und gebrochen haben. Im Juni werden wir stark und entschlossen auf die Stra├če gehen, um das einzufordern, was uns von denen geschuldet wird, die sich zu lange geweigert haben, zuzuh├Âren. Wir demonstrieren, um die Politiker, die Polizei und die Gesellschaft daran zu erinnern, dass die Entkriminalisierung das einzige Rechtsmodell ist, das SexarbeiterInnen unterst├╝tzt und sch├╝tzt. Wir demonstrieren f├╝reinander. Wir versammeln uns f├╝r diejenigen, die wir verloren haben, und f├╝r eine bessere Zukunft f├╝r diejenigen, die nach uns kommen.

Gesetze zur Regulierung der Prostitution werden immer ├╝ber uns und nie mit uns gemacht. Vor 95 Jahren endete zun├Ąchst die Illegalisierung und sittenwidrige Registrierung von Prostituierten in Deutschland. 60 Jahre sp├Ąter wurden mit dem Prostitutionsgesetz die Vertr├Ąge zwischen Prostituierten und Freiern rechtsverbindlich. Sexarbeiterinnen bekamen einige Rechte. Doch diese Rechte waren nur von kurzer Dauer. Im Jahr 2017 hat sich die rechtliche Situation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern mit der Einf├╝hrung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) erheblich verschlechtert.

Das ProstSchG zwingt Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter dazu, einen „Hurenpass“ zu erwerben und sich einer verpflichtenden „Gesundheitsberatung“ zu unterziehen, um arbeiten zu k├Ânnen. Die Logik, ’nur wer aktenkundig ist, kann gesch├╝tzt werden‘, f├╝hrte zur Einf├╝hrung dieses Hurenausweises. Der Staat kennt nur Schutz durch Kontrolle und Regulierung. Aber dieses derzeitige Registrierungsverfahren sch├╝tzt niemanden von uns – es zensiert und beseitigt die Autonomie derjenigen, die registriert sind, und dr├Ąngt die st├Ąrker marginalisierten Sexarbeiterinnen, die sich nicht registrieren lassen k├Ânnen, noch weiter in die Illegalit├Ąt und ins Ungl├╝ck.

Dieses Gesetz ist gewaltt├Ątig. Das ProstSchG dient NIEMANDEM. F├╝r SexarbeiterInnen mit Migrationshintergrund sind die Voraussetzungen f├╝r eine Registrierung oft unm├Âglich zu erf├╝llen. Es bleibt uns nichts anderes ├╝brig, als illegal und gef├Ąhrlich zu arbeiten. Aus strukturellen Gr├╝nden gibt es fast keine Sexarbeiterinnen, die angestellt sind. Fast alle von uns m├╝ssen als Freiberufler arbeiten, ohne Zugang zu Sozialleistungen, mit weniger Schutz und viel h├Âheren Steuern. Dieser „Freiberufler“-Status trennt uns voneinander und ist eine Unterscheidung, die zu weiterer Ausbeutung durch die Chefs f├╝hrt, vor denen uns das ProstSchG angeblich sch├╝tzen will. Viele, die vor dem ProstSchG legal gearbeitet haben und zumindest teilweise Zugang zu Rechten hatten, haben diesen Zugang mit dem Gesetz von 2017 verloren. Und dar├╝ber hinaus tun diejenigen, die dieses Gesetz durch das Meldeverfahren durchsetzen, dies auf sch├Ądliche Weise – wenn wir uns anmelden, werden wir oft mit Transphobie, Rassismus und fremdenfeindlichen Kommentaren konfrontiert.

Das ProstSchG hat auf ganzer Linie versagt. Es muss sofort abgeschafft werden. An seiner Stelle stellen wir folgende Forderungen:

  1. Vollst├Ąndige Entkriminalisierung und Abschaffung der repressiven Sonderregelungen gegen SexarbeiterInnen. Abschaffung des „┬ž184f (StGB) Aus├╝bung der verbotenen Prostitution“, um die Sperrbezirke endlich abzuschaffen. Abschaffung der Meldepflicht f├╝r SexarbeiterInnen und der destruktiven Regelungen gegen├╝ber unseren Arbeitspl├Ątzen, wie sie im „ProstituiertenSchutzGesetz“ enthalten sind.
  2. Gesellschaftliche und institutionelle Entstigmatisierung und Anerkennung von Sexarbeit als Beruf durch Aufkl├Ąrung, Aufkl├Ąrungsarbeit und Vernetzung.
  3. Gesetzliche Rechte f├╝r SexarbeiterInnen, verfasst von SexarbeiterInnen. Verbesserung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen.
  4. Institutionelle, strukturelle und finanzielle Unterst├╝tzung f├╝r unsere derzeitigen und zuk├╝nftigen SexarbeiterInnen-Gewerkschaften.
  5. Andere soziale, politische und kulturelle Gruppen, die sich aktiv f├╝r SexarbeiterInnen ├Âffnen und sich mit von SexarbeiterInnen gef├╝hrten Gruppen solidarisch positionieren und vernetzen.
  6. Ende der Stigmatisierung und Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt, im Bankensystem und auf dem Arbeitsmarkt.
  7. Ein Ende der Online-Zensur und des De-Platforming, und dass unsere Online-Arbeiterrechte als digitale Rechte ernst genommen werden.
  8. Vollst├Ąndiger Zugang zum Sozialsystem und zur Krankenversicherung f├╝r alle SexarbeiterInnen. Unterst├╝tzung f├╝r SexarbeiterInnen beim Zugang zu den Ressourcen, die wir brauchen.
  9. Einbeziehung in Diskussionen und Entscheidungen, die uns betreffen – nicht als Ausrede f├╝r symbolische „Diveristy“, sondern weil SexarbeiterInnen etwas zu sagen haben. Nichts ├╝ber uns ohne uns!
  10. Die Ausweitung von Peer-Angeboten und Professionalisierung f├╝r Sexarbeiter_innen, die den unterschiedlichen Bed├╝rfnissen aufgrund von intersektionalen Diskriminierungserfahrungen gerecht werden.
  11. Bundesweite Arbeit zum Abbau von rassistischer und fremdenfeindlicher Diskriminierung, zur Bek├Ąmpfung von Sexismus, Frauenfeindlichkeit und sexualit├Ąts- und geschlechtsbezogener Gewalt und Diskriminierung. (Gesetzliche) Verankerung der Zustimmung als Norm in zwischenmenschlichen Beziehungen. Nur Ja bedeutet Ja.

Schlie├čen Sie sich uns an, wenn wir uns versammeln, um unseren Forderungen Geh├Âr zu verschaffen!

Im Gedenken an die Besetzung der Kirche St. Nizier durch Prostituierte in Lyon, Frankreich, gegen Polizeigewalt am 2. Juni 1975, demonstrieren wir am 4. Juni. 17:00. Hardenbergplatz – 10623 Berlin. (S + U Zoologischer Garten).

AfD Treffpunkt „Mittelpunkt der Erde“ dichtmachen! (30.05.2022)

+++ Montag 30.05.2022 +++

wir berichten am Montag #b3005 ab 18:00 Uhr von der Kundgebung

AfD Treffpunkt „Mittelpunkt der Erde“ dichtmachen!

Montag, 30.05.2022 | 18:00 Uhr | Mahlsdorfer Stra├če 2, 15366 Hoppegarten

Anreise: Bus 195, 395 H├Ânower Stra├če/Riesaer Stra├če | Tram 18, 56, M6 Risaer Stra├če | U5 H├Ânow

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Aufruf…

Kundgebung gegen den AfD-ÔÇťB├╝rgerdialogÔÇť

Und schon wieder ist es soweit: Die AfD l├Ądt in ihren Dauertreffpunkt Restaurant ÔÇ×Mittelpunkt der ErdeÔÇť zum B├╝rger:innendialog mit Stephan Brandner, der dem v├Âlkisch-nationalistischen Fl├╝gel der Partei angeh├Ârt und in der Vergangenheit besonders durch seinen latenten Antisemitismus, Rassismus und Verschw├Ârungsglauben aufgefallen ist.

Weil wir ihn und seine ganze Fascho-Partei weder in H├Ânow noch sonst wo dulden, wollen wir auch dieses Treffen nicht ungest├Ârt lassen. Also rufen wir zum lautstarken Protest vor dem Nazi-Treffpunkt ÔÇ×Mittelpunkt der ErdeÔÇť in der Mahlsdorfer Stra├če 2 in H├Ânow auf!

Gerechtigkeit f├╝r Zohra! Gerechtigkeit f├╝r alle! (29.05.2022)

+++ Sonntag 29.05.2022 +++

wir berichten am Sonntag #b2905 ab 15:00 Uhr von der Demonstration

Gerechtigkeit f├╝r Zohra! Gerechtigkeit f├╝r alle!

Sonntag, den 29.05.2022 | 15:00 Uhr |U-Bahnhof Pankow Garbátyplatz 13187 Berlin

Anreise: U2, S1, S2, S8, S85, Tram 50, M1, Bus 155, 250, 255, M27, X54 Pankow

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­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Garb├ítyplatz (S+U Pankow)
  • Berliner Stra├če
  • Hadlichstra├če
  • Hadlichstra├če 37 (Polizeiabschnitt 13 – Zwischenkundgebung)
  • Hadlichstra├če
  • Berliner Stra├če
  • Tiroler Stra├če
  • Dolomitenstra├če
  • Dolomitenstra├če / Esplanade (Zwischenkundgebung)
  • Esplanade
  • Toblacher Stra├če
  • Brennerstra├če
  • M├╝hlenstra├če
  • M├╝hlenstra├če / Maximilianstra├če

Aufruf…

Am 29.05.2022 um 15:00 Uhr am S/U-Bahnhof Pankow am Garb├ítyplatz veranstalten wir eine Demonstration gegen Gewalt an Frauen anl├Ąsslich des ersten Monatstags der Ermordung an Zohra Mohammad Gul, die in Pankow auf offener Stra├če von ihrem Ex-Mann erstochen wurde. Wir rufen alle dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und f├╝r Aufkl├Ąrung und Gerechtigkeit einzustehen.

In tiefer Trauer gedenken wir Zohra und des unermesslichen Leids, welches sie als Opfer patriarchaler Gewalt jahrelang ertragen musste und welches in ihrer brutalen Ermordung gipfelte: Zohra ist vor zwei Jahren aus Afghanistan geflohen, in der Hoffnung sich hier bei uns in Deutschland ein sicheres Leben in W├╝rde aufbauen zu k├Ânnen. Zohra hinterl├Ąsst sechs Kinder. Unsere Gedanken und unser Mitgef├╝hl gelten in dieser schweren Stunde den Kindern und den Angeh├Ârigen.

Doch f├╝r uns bedeutet erinnern k├Ąmpfen. Wir verurteilen den grausamen Mord aufs Sch├Ąrfste, doch d├╝rfen wir nicht die Augen vor der geh├Ârigen Mitschuld staatlicher Organe in diesem Zusammenhang verschlie├čen. Wir verurteilen das Vorgehen der deutschen Polizei, die wieder einmal einer Frau in Not nicht geglaubt und ihr nicht geholfen hat. Drei Anzeigen gegen den T├Ąter lagen vor, sowohl Zohra als auch ihre Schwester wendeten sich Monate vor der schrecklichen Tat an die Berliner und die Oldenburger Beh├Ârden. Doch anstatt lebensnotwendige Hilfe zu erhalten, haben sie nichts als rassistische Umgangsweisen und Schikanen zu sp├╝ren bekommen.

Um es mit den Worten von ZohraÔÇÖs Schwester zu formulieren:
ÔÇ×Wir klagen den M├Ârder an, und mit ihm die Menschenverachtung, die jedem Recht eines Mannes zum Umgang mit einer Frau als seinem Eigentum zugrundeliegt. Wir fordern die W├╝rdigung unserer Schwester und ihres Leids, auch wenn das Geschehene damit nicht ungeschehen werden kann.ÔÇť

Es liegt auf der Hand, dass sich von allein nichts an dem strukturellen Problem sexistischer Gewalt, die letztlich nicht selten in Femizide m├╝ndet, ├Ąndern wird. Wir brauchen den Druck auf der Stra├če, um politisch nachhaltig Ver├Ąnderungen erreichen zu k├Ânnen.

Wir schlie├čen uns den Forderungen der Angeh├Ârigen ZohraÔÇÖs an:

  • Wir fordern Aufkl├Ąrung und Gerechtigkeit f├╝r Zohra! Eine unabh├Ąngige Stelle muss den gesamten Fall ├╝berpr├╝fen, um schlie├člich alle Mitt├Ąter zur Rechenschaft ziehen zu k├Ânnen.
  • Eine Abschiebung des T├Ąters nach Afghanistan w├╝rde nichts anderes bedeuten, als dass er von der Taliban mit offenen Armen willkommen gehei├čen wird. Wir fordern also, dass dem T├Ąter hier der Prozess gemacht und er hier verurteilt wird, anstatt abgeschoben zu werden.
  • Wir fordern, umfassenden Schutz f├╝r ZohraÔÇÖs Kinder sowie, dass die Angeh├Ârigen ├╝ber das weitere Vorgehen diesbez├╝glich entscheiden d├╝rfen.
  • Dar├╝ber hinaus fordern wir Frauengerechtigkeit, immer und ├╝berall! Statt blind staatlichen Institutionen zu vertrauen, die an Zohras Mord und an etlichen weiteren Femiziden eine geh├Ârige Mitschuld tragen, m├╝ssen wir als Frauen jetzt anfangen, Ma├čnahmen f├╝r echte Gerechtigkeit zu ergreifen.

Insbesondere rufen wir Frauen dazu auf, sich der Demonstration gegen Femizide anzuschlie├čen, um in Bewegung zu kommen, sich zu vernetzen und langfristig aktiv gegen Gewalt an Frauen zu werden, sodass nie wieder eine Schwester ihr Leben durch patriarchale Gewalt verliert!

100 Milliarden f├╝r Klima und Soziales statt Aufr├╝stung! (29.05.2022)

+++ Sonntag 29.05.2022 +++

wir berichten am Sonntag #b2905 ab 14:30 Uhr von der Demonstration

100 Milliarden f├╝r Klima und Soziales statt Aufr├╝stung!

Sonntag, 29.05.2022 | 14:30 Uhr | Hermannplatz 10967 Berlin
Anreise: U7, U8, Bus M29, M41, 171, 194 Hermannplatz

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Aufruf…

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Hermannplatz
  • Urbanstra├če
  • Bl├╝cherstra├če
  • Wilhelmstra├če
  • Noske Haus
100 Milliarden f├╝r Klima und Soziales statt Aufr├╝stung!
 
Seit ├╝ber zwei Monaten tobt der Angriffskrieg in der Ukraine nach dem Einmarsch Putins. Unter dem Vorwand, den Krieg und damit das Leid zu verk├╝rzen, greifen die NATO-Staaten und die Bundesregierung mit der Lieferung von schweren Waffen inzwischen aktiv in den Krieg ein. Die M├Âglichkeit einer direkten milit├Ąrischen Konfrontation zwischen der NATO und Russland r├╝ckt immer n├Ąher.
 
Die Bundesregierung nimmt den Krieg in der Ukraine zum Anlass, das deutsche Milit├Ąrbudget massiv zu erh├Âhen. Mit dem geplanten Sonderetat von 100 Milliarden Euro w├╝rde sich Deutschland auf den dritten Platz der weltweiten Milit├Ąrausgaben katapultieren. Doch den Menschen in der Ukraine wird damit nicht geholfen. Ebenso wenig wird die Welt sicherer, wenn sich Deutschland f├╝r neue Kriege r├╝stet.
 
Als Gewerkschafter:innen und Linke sind wir der Meinung, dass wir dem deutschen Militarismus nicht einmal den kleinen Finger geben d├╝rfen. Nein zum 100-Milliarden-Euro-Sonderhaushalt, nein zur Erh├Âhung der Milit├Ąrausgaben auf das NATO-2-Prozent-Ziel!
 
Trotzdem sollen wir am Ende des Tages das Geld daf├╝r zahlen:
 
Die Milliardenausgaben holt sich der Staat fr├╝her oder sp├Ąter durch Einsparungen in der ├Âffentlichen und sozialen Infrastruktur zur├╝ck. Dabei w├Ąre jeder Euro besser im Gesundheitssystem, in der Bildung, im Klimaschutz oder bei der Armutsbek├Ąmpfung angelegt, um den Pflegenotstand zu beenden, kleinere Klassen durchzusetzen oder die Industrie auf erneuerbare Energien umzustellen.
 
Zugleich steigen die Lebenshaltungskosten unaufh├Ârlich. Die aktuellen Tarifrunden wie im Sozial- und Erziehungsdienst und die kommenden Tarifrunden in der Stahlindustrie, der chemischen Industrie und im ├Âffentlichen Dienst sind wichtige Ansatzpunkte, um die Inflation zu bek├Ąmpfen und die steigenden Preise zu stoppen.
 
Aus diesem Grund demonstrieren wir am 29. Mai um 14:30 Uhr in Berlin und rufen dazu auf, zeitgleich dezentrale Aktionen bundesweit organisieren, bevor der Bundestag dem neuen Budget zustimmt.
 
Lasst uns eine gro├če Antikriegsbewegung der Arbeiter:innen und der Jugend aufbauen, um die Aufr├╝stung und das Bundeswehrsonderverm├Âgen zu stoppen und den kommenden Sozialk├╝rzungen und den steigenden Preisen den Kampf anzusagen.
 
Forderungen:
 
  • Keine 100 Milliarden Euro f├╝r die Bundeswehr!
  • Nein zum 2-Prozent-Ziel der NATO!
  • Nein zum Krieg in der Ukraine! Solidarit├Ąt mit allen Kriegsbetroffenen sowie allen Gefl├╝chteten!
  • Solidarit├Ąt mit den Antikriegsprotesten in Russland und Belarus!
  • 100 Milliarden f├╝r Gesundheit, Bildung, Klima und Soziales statt f├╝r R├╝stung!

F├╝r Sofortma├čnahmen gegen die Inflation! Preisstopp f├╝r Lebensmittel, Heizung, Strom und Mieten!

Automatische Anpassung der L├Âhne, Renten, Arbeitslosengelder und Sozialhilfe an die Preissteigerungen ÔÇô finanziert durch Verm├Âgensabgaben.

AUFRUF ZUM AFRICAN LIBERATION DAY 2022! (28.05.2022)

+++ Samstag 28.05.2022 +++

wir berichten am Samstag #b2805 ab 12:00 Uhr von der Demonstration

AUFRUF ZUM AFRICAN LIBERATION DAY 2022!

Samstag, den 28.05.2022 | 12:00 Uhr |U-Bahnhof Seestra├če 13353 Berlin

Anreise: U6, Tram 50, M1, M13, Bus 106, 120, 221, M13

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­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • M├╝llerstra├če/Seestra├če
  • M├╝llerstra├če
  • U-Bhf. Rehberge (Zwischenkundgebung)
  • Otawistra├če
  • L├╝deritzstra├če
  • Seestra├če
  • Seestra├če/M├╝llerstra├če (Zwischenkundgebung)
  • M├╝llerstra├če
  • M├╝llerstra├če 147
  • Elise-und-Otto-Hampel-Platz

­čôú Aufruf English – Fran├žaisEspa├▒ol – Portugu├¬s – Deutsch


REPARATIONEN JETZT

 
ÔÇ×Wenn du mir ein Messer neun Zentimeter in den R├╝cken stichst und es sechs Zentimeter herausziehst, ist das kein Fortschritt. Wenn du es ganz herausziehst, ist das kein Fortschritt. Der Fortschritt besteht darin, die Wunde zu heilen, die der Angriff verursacht hat. Und sie haben nicht einmal angefangen, das Messer herauszuziehen, geschweige denn die Wunde zu heilen. Sie wollen nicht einmal zugeben, dass das Messer da ist.ÔÇť ÔÇô Malcolm X 
 
Deutschland hat gegen die Ovaherero und Nama den ersten, rassistischen V├Âlkermord des 20. Jahrhunderts ver├╝bt. Sie weigern sich bis heute, die Gewalt und ihre Folgen ernsthaft anzuerkennen, den Neokolonialismus zu beenden und Reparationen an die betroffenen Gemeinschaften zu leisten.
 
Wir haben keinen Grund und kein Interesse um Gerechtigkeit f├╝r die V├Âlkermorde im heutigen Namibia, f├╝r Afrika und die Schwarze Diaspora zu betteln. Sie steht uns zu und wir werden sie erk├Ąmpfen, egal wo wir sind. Die gesamte Macht und der Reichtum des deutschen, europ├Ąischen und westlichen Imperialismus basiert auf der Versklavung, Kolonisierung und Ermordung unserer Vorfahren.
 
Wir werden uns am African Liberation Day (ALD), dem Tag f├╝r die afrikanischen Befreiung in Berlin versammeln, in der Stadt, wo die Kolonialm├Ąchte den Afrikanischen Kontinent 1884/1885 unter sich aufgeteilt haben.
 
Denn Reparationen bedeuten nicht nur das Ende und die Aufarbeitung der Verbrechen, sondern auch das Schaffen einer neuen Welt in der solche Massenmorde, Ausbeutung und Unterdr├╝ckung nie wieder geschehen k├Ânnen. 
 
Deshalb k├Ąmpfen wir f├╝r Afrikanische Einheit, das Ende aufgezwungener Spaltung, f├╝r Selbstbestimmung, f├╝r Heilung, f├╝r die Solidarit├Ąt zwischen der Schwarzen Diaspora und unserem Mutterkontinent Afrika. 
 
Vereint gegen Rassismus und Neokolonialismus! 
Reparationen jetzt!
 
ÔÇ×Wenn ihr euch befreien wollt, m├╝sst ihr selbst die Ketten der Unterdr├╝ckung sprengen. Nur dann k├Ânnen wir unsere W├╝rde zum Ausdruck bringen, nur wenn wir uns selbst befreit haben, k├Ânnen wir mit anderen Gruppen zusammenarbeiten. Jede Akzeptanz von Erniedrigung, Dem├╝tigung oder Beleidigung bedeutet die Akzeptanz von Minderwertigkeit.ÔÇť ÔÇô Nomzamo ÔÇ×WinnieÔÇť Madikizela-Mandela

ÔÜá´ŞĆ­čĺą┬áABGESAGT┬á­čĺąÔÜá´ŞĆ Kundgebung gegen das ÔÇťpolitische DinnerÔÇŁ mit Innensenatorin Iris Spranger am 24.05.2022!

ÔÜá´ŞĆ­čĺą ABGESAGT ­čĺąÔÜá´ŞĆ

ÔÜá´ŞĆ­čĺą ABGESAGT ­čĺąÔÜá´ŞĆ

+++ Dienstag 24.05.2022 +++

wir berichten am Dienstag #b2405 ab 18:30 Uhr von der Demonstration

Kundgebung gegen das ÔÇťpolitische DinnerÔÇŁ mit Innensenatorin Iris Spranger am 24.05.2022!

Dienstag, den 24.05.22 | 18:30 Uhr | L├╝tzow-Ufer 15, 10785 Berlin (vor dem ÔÇ×Sheraton Berlin Grand Hotel EsplanadeÔÇť)

Anreise: Bus 100, 106, 187, M29 L├╝tzowplatz

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­čôú Aufruf…

Am 24. Mai veranstalten die ÔÇťBerliner Wirtschaftsgespr├ĄcheÔÇŁ ein ÔÇťPolitisches Dinner mit Iris SprangerÔÇŁ zum Thema ÔÇ×Die Kotti-Wache kommt ÔÇô vom kriminalit├Ątsbelasteten zum lebenswerten OrtÔÇŁ. Der Eintritt kostet 60 Euro. Weil wir uns das nicht leisten k├Ânnen und diese Veranstaltung eh eine Frechheit finden, werden wir vor Ort demonstrieren. Diese Veranstaltung ist ebenso widerlich und zynisch wie bezeichnend f├╝r die Ausrichtung des aktuellen rotrotgr├╝nen Senats.

F├╝r diejenigen, die hier 60 Euro zahlen um Sprangers Gefasel zu lauschen, bedeutet ein ÔÇ×Kotti als lebenswerter OrtÔÇť vermutlich einen Ort, wo es schicke L├Ąden gibt und teure Restaurants, und wo vor allem diese ekelhafte Armut nicht auff├Ąllt ÔÇô diskret video├╝berwacht und polizeilich kontrolliert.

Die Wirtschaftsveranstaltung mit Spranger zeigt, dass es bei den Planungen zur Polizeiwache keineswegs um Interessen und Bed├╝rfnisse der Anwohner*innen geht. 60 Euro f├╝r ein Luxus-Dinnner ÔÇô das ist das, wovon viele Menschen am Kotti einen ganzen Monat leben m├╝ssen. Und w├Ąhrend die Reichen sich bei Lachs und Champagner von Spranger berieseln lassen, landen immer mehr Menschen obdachlos auf der Stra├če. Erst letzte Woche musste die geplante Zwangsr├Ąumung einer neunk├Âpfigen Familie aus einer st├Ądtischen Wohnung in letzter Sekunde durch eine tatkr├Ąftige gemeinsame Intervention verhindert werden.

F├╝r uns ist ein lebenswerter Ort ein Ort, an dem keine Menschen wegen ihrer Hautfarbe von Cops schikaniert und zusammengeschlagen werden; ein Ort, an dem Menschen nicht zwangsger├Ąumt werden, weil sie die ├╝berteuerten Mieten an die Immobilienmafia nicht mehr zahlen k├Ânnen; ein Ort an dem alle Menschen Zugang zum Gesundheitssystem haben; ein Ort, wo Menschen in ihrer Verschiedenheit zusammenkommen k├Ânnen; ein Ort, an dem wir nicht video├╝berwacht zu werden; ein politischer Ort, wo sich Menschen f├╝r eine solidarische Gesellschaft organisieren. Dass Spranger bei einem Luxusdinner ├╝ber die Notwendigkeit der Polizeiwache am Kotti schwadroniert, macht auch deutlich, wie entschlossen der Senat ist, diese Wache durchzusetzen. Es liegt also an uns, die geplante Kotti-Wache zu verhindern, und aus dem Kotti gemeinsam einen Ort zu machen, an dem alle Menschen ohne Angst leben k├Ânnen.

Initiativkreis ÔÇ×Kotti F├╝r AlleÔÇť

kottifueralle[@]riseup.net

https://kottifueralle.noblogs.org

PS: Am 19. Mai wurde auf der Homepage der Veranstalter das Motto der Veranstaltung ge├Ąndert, diese hei├čt statt ÔÇ×Die Kotti-Wache kommt ÔÇô vom kriminalit├Ątsbelasteten zum lebenswerten OrtÔÇť nun ÔÇ×Innenpolitische Ausrichtung in der kommenden Legislatur am Beispiel der Kotti-WacheÔÇť ÔÇô andere Verpackung gleicher widerlicher Inhalt.

PPS: Bekannterma├čen hat ein Eierwurf w├╝tender Demonstrierender die regierende B├╝rgermeisterin Giffey am 1. Mai nur knapp verfehlt. Ger├╝chteweise ist die Nachfrage nach Eiern in den Superm├Ąrkten und Biol├Ąden rund um den Kotti seit der Ank├╝ndigung der ekelhaften Spranger-Veranstaltung am kommenden Dienstag massiv gestiegen.

Einweihung der Gedenktafel: Erinnern an Dieter Eich ÔÇô 60 Jahre ÔÇô ermordet von Neonazis am 23./24. Mai 2000 in seiner Wohnung (24.05.2022)

+++ Dienstag 24.05.2022 +++

wir berichten am Dienstag #b2405 ab 17:00 Uhr von der Demonstration

Einweihung der Gedenktafel: Erinnern an Dieter Eich ÔÇô 60 Jahre ÔÇô ermordet von Neonazis am 23./24. Mai 2000 in seiner Wohnung

Dienstag, den 24.05.2022 | 17:00 Uhr | Walter-Friedrich-Stra├če 52 (Pankow) 13125 Berlin

Anreise: S2, Bus 150, 154, 158, 259, 353,89, 893 Buch

Gemeinsame Anreise f├╝r nicht-Bucher*innen:
S-Bahnhof Gesundbrunnen | Abfahrt: 16:16 Uhr | Gleis 4 | S2
S-Bahnhof Pankow | Abfahrt: 16:20 Uhr | Bahnsteig | S2
(letzter Waggon)

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Aufruf…

Einweihung der Gedenktafel: Erinnern an Dieter Eich ÔÇô 60 Jahre ÔÇô ermordet von Neonazis am 23./24. Mai 2000 in seiner Wohnung

Redebeitr├Ąge:
ÔÇô Dominique Kr├Âssin (Bezirksstadtr├Ątin f├╝r Schule, Sport Weiterbildung & Kultur)
ÔÇô Gedenkinitiative ÔÇ×Niemand ist vergessenÔÇť
ÔÇô Berliner Obdachlosenhilfe e.V.

Musik:
ÔÇô Refpolk

Im Anschluss besteht die M├Âglichkeit zum Gedenken an den Mord.

22 Jahre nachdem Dieter Eich von einer Gruppe Nazis in Pankow-Buch ermordet wurde, wird in diesem Jahr nun endlich am 24.05.2022 eine Gedenktafel f├╝r ihn errichtet.

Als ÔÇ×Niemand ist vergessenÔÇť-Initiative haben wir es auch ohne eine Gedenktafel geschafft, den sozialchauvinistischen und faschistischen Mord im Viertel pr├Ąsent zu machen, daf├╝r zu sorgen, dass er ein Teil der Bucher Geschichte wird und dass Dieter Eich nicht in Vergessenheit ger├Ąt.

Dennoch blieb die Realisierung einer Gedenktafel f├╝r uns immer wichtig. So bleibt sein Name, sein Gesicht und die Tat auch abseits der Gedenkveranstaltungen an seinem Todestag das ganze Jahr ├╝ber pr├Ąsent.

Wir freuen uns darum, mit dem Museum Pankow nun endlich am 24. Mai die Gedenktafel einweihen zu k├Ânnen.

Wir widmen unser gemeinsames Gedenken allen Opfern und Betroffen rechter Gewalt und m├Âchten euch herzlich dazu einladen, daran teilzunehmen.

DER AUSL├äNDERBEH├ľRDE MENSCHENRECHTE BEIBRINGEN! (21.05.2022)

+++ Samstag 21.05.2022 +++

wir berichten am Samstag #b2105 ab 14:00 Uhr von der Demonstration

DER AUSL├äNDERBEH├ľRDE MENSCHENRECHTE BEIBRINGEN!

Samstag, den 21.05.2022 | 14:00 Uhr |Wittenberger Marktplatz 06886 Lutherstadt Wittenberg

ÔÜá´ŞĆ Gemeinsame Anreise Berlin: 12:15 Uhr | Vorhalle am S├╝dkreuz (Ausgang Hildegard-Knef-Platz) vor dem DB Reisezentrum | 6,60 ÔéČ

Anreise S├╝dkreuz; S2, S25, S26, S41, S42, S45, S46, RB10, RB14, RE2, RE3, RE4, RE5, RE17, RE27, RJ256, Bus 106, 204, M46

Web-Ticker: https://berlin.demoticker.org
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Aufruf EngFrGer

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Wittenberger Marktplatz
  • Markt
  • Collegienstra├če
  • Wilhelm-Weber-Stra├če
  • Sternstra├če
  • Friedrichstra├če
  • Florian-Geyer-Stra├če
  • Kreuzstra├če
  • Karlstra├če
  • Annendorfer Stra├če
  • Charlottenstra├če
  • Platz der Demokratie

AUFRUF ZUR MOBILISIERUNG GEGEN DIE AUSL├äNDERBEH├ľRDE

Wusstet ihr, dass der deutsche Staat eine besondere Beh├Ârde nur daf├╝r finanziert, Migrant*innen das Leben zur H├Âlle zu machen? 
Ihre Dienstleistungen sind: Dem├╝tigung, Prekarisierung, Repression, Isolierung, Angst und Abschiebung.
 
Ohne Aufenthaltstitel bist du in Deutschland weniger als nichts, deine Chancen Asyl zu bekommen sind gen NullWarum? Weil die Beh├Ârden Deutschlands und Europas Asylsysteme rassistisch und menschenverachtend.
 
Beamt*innen d├╝rfenohne Wissen ├╝ber die Lebensrealit├Ąten in den Herkunftsl├Ąndern, ├╝ber die Zukunft von schutzsuchenden Menschen entscheiden.
Sie haben die Macht ├╝ber die Leben von so vielen Menschen zu entscheiden. 
Sie handeln nicht im Sinne der Menschenrechte oder der Menschenw├╝rde, sondern eindeutig menschenfeindlich. 
 
Viel zu viele Asylantrage werden abgelehnt und damit werden Lebensgeschichten  vertuscht, unsichtbar gemacht oder verharmlost.
Wenn dein Asylantrag abgelehnt wird, wirst du illegallisiert, direkt abgeschoben oder offiziell nur geduldet. 
 
Das hei├čt konkret, dass du gar keine Rechte hast und den deutschen
Beh├Ârden schutzlos ausgeliefert bist. 
 
In der Praxis bedeutet das:
 
  • Kein Recht auf Arbeit 
  • Kein Recht auf Bildung 
  • Kein Recht auf eine eigene Wohnung 
  • Kein Recht auf Gesundheit(sversorgung)
  • Kein Recht auf Autonomie 
  • Kein Recht auf Privatsph├Ąre
  • Kein Recht auf Respekt 
  • Kein Recht auf W├╝rde
Die Konsequenzen f├╝r die psychische Gesundheit sind katastrophal.
 
Wir adressieren die Beamt*innen der Ausl├Ąnderbeh├Ârde, als auch die menschenverachtenden Au├čenpolitik der EU und klagen euch an. Die Arbeit der Beh├Ârden besteht darin, Menschen zu entmenschlichen und zu erniedrigen. Ihr redet ├╝ber Integration, wir erleben Dem├╝tigung und Ausschluss.
 
Mal verbreitet ihr das Klischee, wir seien faul und wollen nicht arbeiten. Mal wir w├╝rden euch Arbeit wegnehmen in Bereichen, die in Wirklichkeit unterbesetzt sind.
 
Egal ob wir arbeiten oder nicht, wir sind euer Feindbild.
 
In den allermeisten F├Ąllen verweigert ihr uns einfach die Arbeitserlaubnis. 
Ihr erwartet von uns, dass wir Deutsch lernen, gleichzeitig verhindert ihr uns den Zugang zu Deutschkursen.
 
Ihr sperrt uns in Wohnheime ein, die total isoliert sind und keinen Raum f├╝r Privatsph├Ąre lassen.
 
Uns ist schon lange klar, wie menschenverachtend, gewaltvoll und rechtswidrig euer Verhalten ist. 
 
Es ist jetzt dringend an der Zeit, dass es allen klar wird!
Dieser Skandal darf nicht mehr ignoriert werden! 
Wir m├╝ssen der Ausl├Ąnderbeh├Ârde Menschenrechte beibringen!
 
Deshalb werden wir am 21. Mai 2022 auf die Stra├če von Lutherstadt Wittenberg gehen. H├Ârt unsere Stimmen! Lasst uns Grenzen f├╝r die Ausl├Ąnderbeh├Ârde setzten, nicht f├╝r Menschen!
 
Wir fordern: Arbeitserlaubnis, Bewegungsfreiheit und Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung f├╝r alle! Alle zusammen k├Ânnen wir uns gegen diese rassistische Beh├Ârde wehren. Mobilisiert euch! 
 
Wie?
 
  • Du bist Arbeitsgeber*in? Stell Gefl├╝chtete ein und setzt dich f├╝r eine Arbeitserlaubnis f├╝r alle ein! 
  • Du hast Platz bei dir zu Hause? Bietet diesen Wohnraum einer gefl├╝chteten Person an! 
  • Du kannst Geld organisieren? Verteilt es an die, die es dringend brauchen!
  • Du bist auch schockiert und w├╝tend?
Komm zur Demo, werde Teil von der Orga, werde aktiv!

Aktionstag FREE IUVENTA! (21.05.2022)

+++ Samstag 21.05.2022 +++

wir berichten am Samstag #b2105 ab 12:00 Uhr von der Demonstration

Aktionstag FREE IUVENTA!

Samstag, den 21.05.2022 | 12:00 Uhr |Platz der Republik 10557 Berlin

Anreise: U5 Bundestag | S3, S7, S9, Tram M5, M8, M10, Bus 120, 123, 142, 147, 245, M10, M41, M85 Berlin Hauptbahnhof | Bus 100 Platz der Republik

Web-Ticker: https://berlin.demoticker.org
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Twitter Hashtags: #b2105 #FreeIuventa

Aufruf…

­čŚ║´ŞĆ Voraussichtliche Route:

  • Platz der Republik
  • Paul-L├Âbe-Allee
  • Heinrich-von-Gagern-Stra├če
  • Scheidemannstra├če
  • Ebertstra├če
  • Potsdamerstra├če
  • Ben-Gurion-Stra├če
  • Tiergartenstra├če
  • Tiergartenstra├če / Hiroshimastra├če
  • Tiergartenstra├če (italienische Botschaft)

Ein Anlass f├╝r den Aktionstag am 21 Mai ist der Vorprozess gegen die 21 Seenotretter*innen von der Iuventa Crew und weiteren Organisationen.

Im Januar 2021 hatte die Staatsanwaltschaft von Trapani nach fast f├╝nf Jahren Ermittlungen gegen insgesamt 21 Menschen, eine Reederei und zwei NGOs wegen des Vorwurfs, mit Schmugglern zusammengearbeitet zu haben, Anklage erhoben. Den vier deutschen Crewmitgliedern, Kathrin Schmidt, Dariush Beigui, Sascha Girke und Uli Tr├Âder drohen in Italien bis zu 20 Jahre Gef├Ąngnis – weil sie dabei geholfen haben, mehr als 14.000 Menschen im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten.

Die IUVENTA ist das Schiff der Organisation JUGEND RETTET, einem Netzwerk junger Menschen, die sich organisiert haben um mit ihrem Schiff gegen das Sterben im Mittelmeer anzuk├Ąmpfen. Damit wirken sie der humanit├Ąren Katastrophe auf dem Mittelmeer und dem kollektiven politischen Versagen an europ├Ąischen Au├čengrenzen entgegen. Am 1. August 2017 beorderte die italienische Seenotrettungsleitstelle die IUVENTA nach Lampedusa. Anschlie├čend wurde sie von italienischen Beh├Ârden pr├Ąventiv beschlagnahmt und wird so davon abgehalten Menschen im Mittelmeer das leben zu retten.

Unter den weiteren Angeklagten befinden sich 16 Menschen, die 2016 und 2017 auf den Rettungsschiffen Iuventa, Vos Hestia und Vos Prudence gearbeitet hatten, die zu den Organisationen, „Save the Children“ und „M├ędicins Sans Fronti├Ęres“ geh├Âren.

Bei der Vorverhandlung am 21. Mai soll entschieden werden, ob die Anklage fallengelassen oder ein m├Âglicherweise jahrelanger Prozess gegen die Seenotretter*innen eingeleitet wird.

Deshalb fordern wir #FreeIUVENTA – Seenotrettung ist kein VerbrechenÔťŐ

Keine Shows f├╝r T├Ąter! Konsequenzen f├╝r Luke Mockridge! (19.05.2022)

+++ Donnerstag 19.05.2022 +++

wir berichten am Donnerstag #b1905 ab 18:00 Uhr von der Kundgebung

Keine Shows f├╝r T├Ąter! Konsequenzen f├╝r Luke Mockridge!

Donnerstag, 19.05.2022 | 18:00 Uhr | Hedwig-Wachenheim-Stra├če Ecke Wanda-Kallenbach-Stra├če 10243 Berlin

Anreise: Bus 300 Tamara-Danz-Stra├če | U1, U3, S3, S5, S7, S9, S75, Tram M10, Bus 347 Warschauer Stra├če

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Twitter Hashtags: #b1905 #KeineShowF├╝rT├Ąter

Aufruf…

­čöą SCHLUSS MIT LUSTIG ­čöą

Wir sind fassungslos: Luke Mockridge ist wieder auf Tour. 

In K├╝rze macht der hauptberufliche Hofnarr des Privatfernsehens Halt in unserer Stadt. Doch uns ist nicht zum Lachen zu Mute, denn er rei├čt nicht nur ÔÇťWitzeÔÇŁ ├╝ber sexualisierte Gewalt ÔÇô er wurde deswegen schon angezeigt! Aber zum deutschen Justizsystem m├╝ssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr sagenÔÇŽ. 

Mehr als zehn Frauen haben sich ein Herz gefasst und ├╝ber ihre traumatischen Erfahrungen gesprochen. Trotzdem erf├Ąhrt diese Witzfigur keinerlei Konsequenzen. Schlimmer noch: er macht sie juristisch mundtot! 

Ungehindert darf sein Zirkus durch 24 St├Ądte in drei L├Ąndern ziehen und bei ├╝ber 40 Auftritten Kasse machen. W├Ąhrenddessen sehen sich die betroffenen Personen mit Bedrohungen und victim-blaming konfrontiert. 

Was das Justizsystem nicht schafft, ├╝bernehmen wir, denn wir fordern: 
Keine Shows f├╝r T├Ąter!
Konsequenzen f├╝r Luke! 

Kommt zahlreich und seid laut! 

Kundgebung am Donnerstag, 19.05.2022, um 18:00 an der Mercedes Benz Arena (Hedwig-Wachenheim-Stra├če Ecke Wanda-Kallenbach-Stra├če)