🔥Go Film The Police!🔥(21.08.2022)

+++ Sonntag 21.08.2022 +++

wir berichten am Sonntag #b2108 ab 15:00 Uhr von der Kundgebung

🔥Go Film The Police!🔥

Sonntag, 21.08.2022 | 15:00 Uhr | Görlitzer Park Görlitzer Straße 1 10997 Berlin

Anreise: U1, U3 Görlitzer Bahnhof | Bus M29 Spreewaldplatz | Bus 165, 265 Schlesisches Tor

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In Berlin ruft @kopberlin zur Kundgebung gegen rassistische #Polizeigewalt nächste Woche Sonntag 21.8. um 15h am #Görli auf.

Die schon länger geplante Kundgebung bezieht sich auf die Kampagne #GoFilmThePolice, aber nun auch auf die jüngsten Todesfälle.

🔥Lindner raus! Umverteilung jetzt!🔥(17.08.2022)

+++ Mittwoch 17.08.2022 +++

wir berichten am Mittwoch #b1708 ab 18:00 Uhr von der Kundgebung

🔥Lindner raus! Umverteilung jetzt!🔥

Mittwoch, 17.08.2022 | 18:00 Uhr | Reinhardstraße 14, 10117 Berlin

Anreise: U6, S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25, S26, Tram 12, M1 Friedrichstraße | Bus 147 Friedrichstraße / Reinhardstraße

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📣 Aufruf…

Lindner raus! Umverteilung jetzt!

Viel zu lange haben wir zugeschaut, wie in dieser sozialen Krise jede, aber wirklich jede sinnvolle Maßnahme, die verhindern könnte, dass noch viel mehr Menschen in Armut und Unsicherheit stürzen, torpediert wird. Wir wissen, das Problem ist weitaus größer als Christian Lindner, doch in diesem Moment ist er ein Riesenproblem.

Er ist es, der verhindert, dass der Staat Einnahmen generiert – durch eine Übergewinnsteuer für die Krisen- und Kriegsprofiteure, eine höhere Besteuerung der Vermögenden und Erben oder durch eine sinnvolle Kreditaufnahme statt dem fetischhaften Festhalten an der Schuldenbremse.

Gleichzeitig ist er es, der allen anderen sagt, es ist kein Geld da. Nicht für die Fortführung des 9-Euro-Tickets, das Millionen Menschen eine Mobilität ermöglicht, die sie sich sonst nicht leisten könnten und überdies die Inflation dämpft. Nicht für einen Gaspreisdeckel, der verhindern könnte, dass Menschen im Winter frieren müssen. Nicht für eine Subventionierung von Grundnahrungsmitteln, damit Menschen in einem der reichsten Länder der Welt nicht hungern müssen.

Und wo es gar nicht um Staatsfinanzen geht, ist es die Ideologie der FDP, die eine Politik im Sinne der Mehrheit der Bevölkerung verhindert, etwa beim Thema Mieter- und Klimaschutz. Diese neoliberale Ideologie ist das Problem, sie ist keine Verschwörung, sondern Ausdruck des Gegensatzes zwischen denen die haben und denen, die brauchen.

8 Monate Lindner und die FDP in der Bundesregierung haben schon jetzt enormen Schaden angerichtet. Und das schlimmste steht uns erst noch bevor. Höchste Zeit, dass wir uns wehren.

Kommt mit uns vor die FDP-Zentrale, lasst uns vor Wut schreien und unsere Vorstellungen einer gerechteren Gesellschaft herausposaunen.

Mittwoch, 17. August, 18 Uhr. Reinhardstraße 14.

Don’t Forget Afghanistan! (13.08.2022)

+++ Samstag 13.08.2022 +++

wir berichten am Samstag #b1308 ab 14:00 Uhr von der Demonstration

🔥Don’t Forget Afghanistan!🔥

Samstag, 13.08.2022 | 14:00 Uhr | Werderscher Markt 1, 10117 Berlin

Anreise: U5, Bus 100, 300 Museumsinsel | U2, Bus 147 Werderscher Markt

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📣 Aufruf – Info + Mobimaterial

🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Werderscher Markt 1
  • Werderscher Markt
  • Niederlagstraße
  • Unter den Linden
  • Wilhelmstraße
  • Dorotheenstraße
  • Scheidemannstraße
  • Heinrich-von-Gagern-Straße
  • Paul-Löbe-Allee
  • Annemarie-Renger-Straße
  • Otto-von-Bismarck-Allee

Am 15. August dieses Jahres jährt sich die Machtübernahme durch die Taliban. Menschenrechtsaktivist*innen, Journalist*innen, sogenannte Ortskräfte, Lehrer*innen – die gesamte afghanische Zivilbevölkerung wurde im Stich gelassen.

Die Bundesregierung versprach schon letztes Jahr zu handeln, doch das geplante Bundesaufnahmeprogramm für Afghan*innen sieht 25 Millionen Euro vor, was gerade mal für 5.000 Personen reicht, ein Bruchteil der tatsächlich bedrohten Personen. Die Bundesregierung wird mit diesem Bundesaufnahmeprogramm tausende Schutzberechtigte wissentlich den Taliban überlassen. Tagtäglich müssen sie sich dort vor dem Terror-Regime der Taliban verstecken, werden willkürlich inhaftiert oder sterben trotz bestehender Aufnahmezusagen. Die vorgeschobenen bürokratischen Hürden und angeblich begrenzten finanziellen Ressourcen können nicht über die unmittelbare Verantwortung der Bundesregierung hinwegtäuschen. Die Ampel nimmt damit den Tod von Menschen in Afghanistan in Kauf!

Damit muss Schluss sein! Als Zivilgesellschaft müssen wir jetzt handeln!

Deshalb plant ein breites Bündnis von Betroffenen, afghanischen Vereinen, Organisationen, Initiativen und Unterstützer*innen in Berlin für den 13.-15.08. bundesweite Aktionstage. Unter dem Slogan #DontForgetAfghanistan wird es erneut eine große Demonstration, ein Protestcamp und viele weitere kleine Aktionen geben. Die Seebrücke unterstützt diese Proteste. Kommt daher vom 13. – 15.08.22 zu dem Protestcamp und der großen Demonstration und lasst uns gemeinsam den Kampf für die Aufnahme und das sichere Bleiberecht aller bedrohter Afghan*innen führen.

Wir vom Bündnis #dontforgetafghanistan fordern:
  • Zügige und unbürokratische Asylfolgeanträge!
  • Anerkennung aller Afghanische Menschen zum §23 Abs. 1 & 2!
  • Keine Nachweise des deutschen Sprachzertifikats beim Familiennachzug aus Afghanistan!
  • Evakuierung aller hinterlassenen Ortskräfte/Ladenbesitzer des Marmel-Camp!
  • Schnelle und unbürokratische Evakuierung aller gefährdeter Personen und ihrer Familienmitglieder!
  • Für die Hungersnotkrise in Afghanistan nachhaltig die Verantwortung übernehmen!
  • Keine Anerkennung des Taliban Regime und keine finanziellen Kooperationen mit ihnen!
  • Sichere Fluchtwege und Verantwortung des Involvements der Nachbarländer!
Das kannst du tun:
  • Kommt nach Berlin und beteiligt euch an der Demonstration am 13.08.22 und an dem Protestcamp vom 13. bis 15.08.2022.
  • Informiert euch gegenseitig über die geplanten Proteste, schließt euch zusammen und kommt gemeinsam nach Berlin.
  • Teilt den Aufruf zur Demonstration und Protestcamp über eure Social Media Kanäle, verteilt die Flyer und plakatiert in eurer Stadt.
  • Organisiert Busse, Zugtreffpunkte und Fahrgemeinschaften in euren Städten.
  • Werdet kreativ und bastelt Schilder und Transparente und stärkt den bunten und vielfältigen Ausdruck der Demonstration.
  • Bringt extra Zelte, Schlafsäcke, Isomatten und Verpflegung zu dem Camp.

Freiheit für Giannis Michailidis – der Kampf geht weiter! (05.08.2022)

+++ Freitag 05.08.2022 +++

wir berichten am Freitag #b0508 ab 18:00 Uhr von der Demonstration

Freiheit für Giannis Michailidis – der Kampf geht weiter!

Freitag, 05.08.2022 | 18:00 Uhr | Kottbusser Tor, 10999 Berlin

Anreise: U1, U3, U8, Bus 140 Kottbusser Tor | M29 Adalbert Ecke Oranienstraße

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Indymedia Aufruf…

🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Adalbertstraße
  • Kottbusser Tor
  • Reichenberger
  • Segitzdamm
  • Oranienplatz
  • Oranienstraße
  • Heinrichplatz

*english below*


Der griechische Anarchist Giannis Michailidis hat seinen Hungerstreik für seine Freilassung unterbrochen. Aber er ist immer noch nicht frei. Während Vergewaltiger aus der Prominenten-Clique keine Strafe erhalten, werden derzeit Demos gegen Femizide – wie zuletzt vor dem griechischen Parlament – von der Polizei niedergeknüppelt. Die illegalen Pushbacks von Refugees mit sehr vielen Toten an Griechenlands Grenzen hören nicht auf. Und der Ausnahmezustand wurde bis Oktober in Athen ausgerufen, weil schon jetzt massive Proteste der Bevölkerung gegen Gentrifizierung und gegen die Rodung eines Parks wegen dem Bau einer U-Bahn-Station mitten im rebellischen Exarchia befürchtet werden.

Auch hier sind wir solidarisch mit den Protesten aller rebellischen Nachbarschaften, wie u.a. dem sich formierenden Protest gegen die geplante Polizeistation am Kottbusser Tor.

Deswegen rufen wir weiterhin zur Demonstration am 5. August in Kreuzberg auf und sagen: „Freiheit für Giannis Michailidis – der Kampf geht weiter!“

„Ich bin in der unglücklichen Lage, mitteilen zu müssen, dass ich diesen schwierigen Kampf abbrechen muss, ohne etwas Wesentliches gewonnen zu haben.“ Mit diesen Worten setzte der griechische Anarchist Giannis Michailidis, der seit 68 Tagen im Hungerstreik war, seinen Protest am 28. Juli aus. Einen Tag zuvor hatten Richter einen Antrag auf seine bedingte Freilassung abgelehnt und der korrupte rechtskonservative Staat ließ am Abend eine weitere Demo im Zentrum Athens im Tränengasnebel ersticken. Die Entscheidung war eindeutig, eher solle Michailidis einen langsamen Tod durch Hungerstreik im Knast sterben, als den gesetzlichen Vorgaben folgend, nach 3/5 seiner Strafe entlassen zu werden. Giannis Michailidis betonte in seiner Erklärung, dass er weitermachen werde: „Der Kampf ist jedoch noch nicht vorbei, und ich habe nicht vor, ihn unvollendet zu lassen. Die Unterbrechung ist vorübergehend.“

Die aktuelle korrupte rechtskonservative Staatsjunta von Griechenland will einen totalen Rollback und will daher an Giannis Michailidis auch deswegen ein Exempel statuieren, weil er ein Beispiel einer Kontinuität von sozialen Kämpfen in Griechenland darstellt, durch die verschiedene korrupte Regierungen in der Vergangenheit teilweise ins straucheln gerieten.

Zur Zeit sind in Athen Demonstrationen kaum möglich, weder gegen patriarchale Gewalt und Femizide, noch Gentrifizierung in Exarchia, schon gar nicht zur Situation der Gefangenen. Sie werden brutal niedergeknüppelt oder teils verboten. Das alles auch während der Tage, an dem die deutsche Außenministerin Baerbock in Athen weilte und Griechenland als den „wichtigsten Partner in der Region“ lobte. Gleichzeitig kauft der deutsche Immobilienspekulant Engel & Völkers ganze Stadtteile in Athen auf.

Das sog. Ministerium für Bürgerschutz hat den Ausnahmezustand bis Anfang Oktober mit anlasslosen Kontrollen und Videoüberwachung in zahlreichen Stadtteilen der Hauptstadt Athen ausgerufen, weil die Protestaktionen und Demonstrationen sich stärker ausweiteten und breiter wurden. Längst geht es der rechten Regierung von „Nea Dimokratia“ (mit der deutschen CDU verbündete rechtskonservative Partei) nicht nur darum, den Gefangenenwiderstand zu brechen, sondern darum mit voller Wucht des seit längerem dezidiert mit neuen Einsatztechniken aufgerüsteten Polizeiapparats die gesamte antagonistische anarchistische Szene und darüber hinaus jeglichen Protest auch von linken und autonomen Zusammenhängen zu zerschlagen. Auch weil sie genau wissen, dass sich die sozialen Kämpfe und Streiks in Griechenland angesichts des staatlichen Totalitarismus und der sich wieder stärker zuspitzenden Krise (Preissteigerungen, Gentrifizierung, etc.) in nächster Zeit mit Sicherheit wieder intensivieren werden.

Von Anfang an wurde der Kampf von Giannis Michailidis durch eine internationale Kampagne unterstützt, die weit über die Grenzen Griechenlands hinausging. Es hat viele Aktionen gegeben, von Demonstrationen über Besetzungen bis hin zu militanten Aktionen.

Und gerade jetzt, während es sich in Griechenland immer weiter zuspitzt, wird es daher wieder Zeit, den kämpfenden Genoss:innen gegen den rechtskonservativen korrupten griechischen Polizeistaat mit internationalistischen Solidaritätsaktionen zur Seite zu stehen.

Solidaritätsversammlung mit Giannis Michailidis Berlin, August 2022


Friday, 05.08.2022 | from 06:00 p.m. | Kottbusser Tor, 10999 Berlin

Arrival: U1, U3, U8, Bus 140 Kottbusser Tor | M29 Adalbert corner Oranienstraße

Full Call…

Greek anarchist Giannis Michailidis has suspended his hunger strike for his release. But he is still not free. While rapists from the celebrity clique receive no punishment, demos against femicides – as recently in front of the Greek parliament – are currently being smashed by the police. The illegal pushbacks of refugees with many deaths at Greece’s borders do not stop. And a state of emergency has been declared in Athens until October, because massive protests by the population against gentrification and against the destruction of a park because of the construction of a metro station in the middle of rebellious Exarchia are already expected.

Also here, we are in solidarity with the protests of all rebellious neighbourhoods, such as the protest forming against the planned police station at Kottbusser Tor.

Therefore, we continue to call for the demonstration on 5th August in Kreuzberg and say: „Freedom for Giannis Michailidis – the fight goes on!““

I am in the unfortunate position to announce that I am discontinuing this difficult struggle without having won anything substantial.“ With these words, Greek anarchist Giannis Michailidis, who had been on hunger strike for 68 days, suspended his protest on 28th July. A day earlier, judges had rejected a request for his conditional release and the corrupt right-wing conservative state did let another demonstration in central Athens smothered in tear gas fog that evening. The decision was clear, rather Michailidis should die a slow death by hunger strike in jail than to be released after 3/5 of his sentence following the legal requirements. Giannis Michailidis stressed in his statement that he would continue: „However, this fight is not over and I do not intend to leave it unfinished. The suspension is temporary.“

The current corrupt right-wing conservative state junta of Greece wants a total rollback and therefore wants to execute an example on Giannis Michailidis also because he represents an example of a continuity of social struggles in Greece, through which various corrupt governments in the past partly stumbled.

At the moment, demonstrations are hardly possible in Athens, neither against patriarchal violence and femicides, nor against gentrification in Exarchia, and not at all on the situation of prisoners. They are brutally suppressed or partly banned. All this even during the days when the German Foreign Minister Baerbock was in Athens and praised Greece as the „most important partner in the region“. At the same time, the German real estate speculator Engel & Völkers is buying up entire districts in Athens.

The so-called Ministry of Citizen Protection has declared a state of emergency until the beginning of October, with random checks and video surveillance in numerous neighbourhoods of the capital Athens, because the protests and demonstrations did have grown stronger and broader. The right-wing government of „Nea Dimokratia“ (a right-wing conservative party allied with the German CDU) has long been concerned not only with breaking the prisoners‘ resistance, but also with smashing the entire antagonistic anarchist scene and any protest by left-wing and autonomous groups with the full force of the police apparatus, which has been step-by-step directly equipped since some time now with new deployment techniques. Also because they know very well that the social struggles and strikes in Greece will certainly intensify again in the near future in the face of state totalitarianism and the crisis that is intensifying again (price increases, gentrification, etc.).

From the beginning, Giannis Michailidis‘ struggle has been supported by an international campaign that has reached far beyond the borders of Greece. There have been many actions, from demonstrations to occupations to militant actions.

And especially now, while things are getting more and more harsh and intense in Greece, it is time again to stand together with the fighters and comrades against the right-wing conservative corrupt Greek police state with internationalist solidarity actions.

Solidarity meeting with Giannis Michailidis Berlin, August 2022

Kein Vergeben, kein Vergessen! In Gedenken an Ferhat Mayouf und alle vom Staat Ermordeten! (23.07.2022)

+++ Samstag 23.07.2022 +++

wir berichten am Samstag #b2307 ab 15:00 Uhr von der Kundgebung

Kein Vergeben, kein Vergessen! In Gedenken an Ferhat Mayouf und alle vom Staat Ermordeten!

Samstag, 23.07.2022 | 15:00 Uhr | Carl von Ossietzky Park (vor dem Knast Moabit) 10557 Berlin

Anreise: Bus 123, 187, 245 Alt-Moabit/Rathenower Straße | M5, M8, M10 Lesser-Ury-Weg | S3, S5, S7, S9 Bellevue | U9 Turmstraße

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Wir freuen uns sehr, dass sich Gruppen gefunden haben, welche dieses Jahr eine Kundgebung zum Todestag von Ferhat Mayouf organisieren.

Nachfolgend der Aufruf.

*français en bas – english below*


Kein Vergeben, kein Vergessen!
In Gedenken an Ferhat Mayouf und alle vom Staat Ermordeten!

Vor zwei Jahren, am 23.07.20, wurde Ferhat Mayouf durch den Knast Moabit ermordet. Seine Zelle brannte, er schrie mehrere Minuten um Hilfe, die Schließer*innen öffneten die Zellentür lange nicht. Die Justiz spricht von Suizid – wir sagen, das war Mord!

Ferhat war Mitte 30. Er kam aus Algerien. Das sollte egal sein, doch dieses System macht es bedeutsam. Am 29.06.20 wurde Ferhat wegen eines Diebstahlvorwurfs verhaftet. Nur weil er keine deutsche Staatsangehörigkeit hatte, kam er überhaupt in Untersuchungshaft. Gebrochene Rippen machten deutlich, was Cops und Wärter*innen von Ferhat hielten. Die erlebte Gewalt veränderte ihn. Er klagte über Depressionen. Statt Hilfe und Unterstützung, sei es ein Gespräch mit Ärzt*innen oder Therapeut*innen, bekam Ferhat 23 Stunden Einschluss am Tag und Isolation. Ferhats Tod war kein Unfall. Sein Tod war kein Suizid. Ferhats Tod ist die Folge der strukturellen, rassistischen und direkten Gewalt von Polizei, Justiz und JVA!

Staatlicher Mord an Menschen, die als wertlos oder nicht dazugehörig betrachtet werden, hat in Deutschland System. Oury Jalloh, Hussam Fadl, Amed Ahmad, Qosay Sadam Khalaf, Marcel in Schöneweide…. Die Liste der Namen ist ellenlang. Noch viel länger ist die Liste der Namen, die wir niemals erfahren werden. Für uns ist klar, dass wir von diesem System keine Aufklärung erwarten können. Nur wenige Monate nach dem Mord an Ferhat wurden die Ermittlungen eingestellt. Wir erwarten nichts von dieser Justiz.

Was uns Hoffnung gibt, sind die mutigen Menschen, die gegen dieses Unrecht kämpfen. Es sind die Zellennachbarn von Ferhat. Dank ihnen wissen wir so viel. Sie sind an die Öffentlichkeit gegangen im vollen Bewusstsein, dass die Schließer*innen ihnen das zurückzahlen werden. Es sind die Menschen, die sich zusammenschließen und sich von Repression und Rückschlägen niemals unterkriegen lassen. Es sind die Menschen, die jeden Tag gegen die allgegenwärtige Gewalt kämpfen, nicht wegschauen, nicht vergessen, nicht vergeben.

Lasst uns in diesem Geist zusammenkommen. Wir werden an Ferhat Mayouf gedenken. Wir werden den aktuell Inhaftierten zeigen, dass sie nicht vergessen sind. Wir werden unsere Solidarität ausdrücken mit allen, die gegen die Gewalt des Staates und in der Gesellschaft kämpfen. Wir werden JVA-Leitung und Schließer*innen deutlich machen, dass wir ihnen niemals vergeben werden!

Bringt Sachen mit, die Krach machen. Bereitet Transparente und Schilder vor. Sorgt selbst dafür, dass wir nicht überhört und nicht übersehen werden können!

Kommt alle am 23.07.2022 um 15 Uhr zum Carl von Ossietzky Park (vor dem Knast Moabit)! [U9 – Turmstr. / S-Bhf. Bellevue]

Sorgt für eure Sicherheit, tragt Mund-Nasen-Schutz.

Unterzeichner:innen:

Perspektive Selbstverwaltung

Rote Hilfe Berlin

Death in Custody (Recherche)

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Criminals for Freedom


Pas de pardon, pas d’oubli !
En mémoire à Ferhat Mayouf et à tous ceux qui ont été assassinés par l’Etat.

Il y a deux ans, le 23.07.20, Ferhat Mayouf a été assassiné par la prison de Moabit. Sa cellule était en feu, il a crié à l’aide pendant plusieurs minutes, les gardiens* ont mis longtemps à ouvrir la porte de sa cellule. La justice parle de suicide – nous disons que c’est un meurtre !

Ferhat avait la trentaine, il venait d’Algérie. Cela ne devrait pas avoir d’importance, mais ce système le rend significatif. Le 29.06.20, Ferhat a été arrêté pour une accusation de vol. Ce n’est que parce qu’il n’avait pas la nationalité allemande qu’il a été placé en détention provisoire. Des côtes cassées ont montré clairement ce que les flics et les gardiens pensaient de Ferhat. La violence qu’il a subie l’a changé. Il s’est plaint de dépression. Au lieu de recevoir de l’aide et du soutien, que ce soit un entretien avec un médecin ou un thérapeute, Ferhat a été enfermé 23 heures par jour et isolé. La mort de Ferhat n’était pas un accident. Sa mort n’est pas un suicide. La mort de Ferhat est la conséquence de la violence structurelle, raciste et directe de la police, de la justice et de la prison !

Le meurtre par l’État de personnes considérées comme sans valeur ou n’appartenant pas à la société est systématique en Allemagne. Oury Jalloh, Hussam Fadl, Amed Ahmad, Qosay Sadam Khalaf, Marcel à Schöneweide…. La liste des noms est immense. La liste des noms que nous ne connaîtrons jamais est encore plus longue. Pour nous, il est clair que nous ne pouvons pas attendre de ce système une clarification. Quelques mois seulement après le meurtre de Ferhat, l’enquête a été classée. Nous n’attendons rien de cette justice.

Ce qui nous donne de l’espoir, ce sont les personnes courageuses qui luttent contre cette injustice. Ce sont les voisins de cellule de Ferhat. Grâce à eux, nous savons tant de choses. Ils sont allés en public en sachant pertinemment que les tauliers* leur rendraient la pareille. Ce sont les personnes qui s’unissent et qui ne se laissent jamais abattre par la répression et les revers. Ce sont les personnes qui luttent chaque jour contre la violence omniprésente, qui ne détournent pas le regard, qui n’oublient pas, qui ne pardonnent pas.

Rassemblons-nous dans cet esprit. Nous nous souviendrons de Ferhat Mayouf. Nous montrerons aux personnes actuellement emprisonnées qu’elles ne sont pas oubliées. Nous exprimerons notre solidarité avec tous ceux qui luttent contre la violence de l’État et de la société. Nous dirons clairement à la direction de la prison et aux gardiens que nous ne leur pardonnerons jamais !

Apportez des choses qui font du bruit. Préparez des banderoles et des pancartes. Faites en sorte que l’on ne nous entende pas et que l’on ne puisse pas nous ignorer !

Venez tous le 23.07.2022 à 15 heures au Carl von Ossietzky Park (devant la prison de Moabit) ! [U9 – Turmstr. / S-Bhf. Bellevue]

Veillez à votre sécurité, portez des masques

Signataire:s :

Perspektive Selbstverwaltung

Rote Hilfe Berlin

Death in Custody (Recherche)

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Criminals for Freedom


We do not forgive! We do not forget!
In memory of Ferhat Mayouf and all those murdered by the state

On the 23th of July, 2020 Ferhat Mayouf was murdered. His cell in the prison in Moabit was on fire and he screamed for help for several minutes. Even though there where guards in front of his cell, they didn‘t open the door. The judiciary speaks of suicide – we say it was murder!

Ferhat came from Algeria. It should not matter, but this system makes it significant. Ferhat was arrested on a theft charge. Only because he didn’t have a German citizenship, he was put in pre-trial detention. The violence from cops and guards led to depression. Instead of help, Ferhat was isolated and locked in his cell for 23 hours. Ferhat’s death is the result of structural, racist and direct violence by the police, the judiciary and the prison! Ferhat’s death is not an isolated case. We expect nothing from this system.

What gives us hope are all those fighting against this injustice. It is Ferhat’s cell neighbors who have gone public, knowing that the prison guards will take revenge. It is the people who fight every day against the omnipresent violence, who do not look away, who do not forget, who do not forgive.

Let us come together in this spirit. We will remember Ferhat Mayouf. We will show those currently imprisoned that they are not forgotten. We will express our solidarity with all those struggling against state violence and the structural violence in our society. We will show the prison management and guards that we will never forgive them!

Bring things that make noise. Prepare banners and signs. Make sure that we cannot be overheard and overlooked!

We see on 23.07.2022 at 3 pm to the rally in Carl von Ossietzky Park (in front of Moabit Prison) [U9 – Turmstr. / S-Bhf. Bellevue]

Take care of your safety, wear mouth-nose-protection

signatory :

Perspektive Selbstverwaltung

Rote Hilfe Berlin

Death in Custody (Recherche)

Initiative in Gedenken an Oury Jalloh

Criminals for Freedom

Gerechtigkeit für Suruç! Suruç İçin Adalet! (20.07.2022)

+++ Mittwoch 20.07.2022 +++

wir berichten am Mittwoch #b2007 ab 17:00 Uhr von der Kundgebung

Gerechtigkeit für Suruç! Suruç İçin Adalet!

Mittwoch, 20.07.2022 | 17:00 Uhr | Elise-und-Otto-Hampel-Platz, 13353 Berlin

Anreise: U6, U9, Bus 120, 142, 147, 221, 247, 327 Leopoldplatz

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Am 20.07.2015 verübte ein Anhänger der rechtsradikalen fundamentalistischen Miliz IS in der türkischen Kleinstadt Suruç einen Selbstmordanschlag. Er riss bei dieser Tat 33 Jugendliche in den Tod, die der sozialistischen Jugendorganisation SGDF angehörten und sich dort versammelt hatten.

Der Anschlag richtete sich gegen ein kurdisches Kulturzentrum und linke Aktivist*innen, die sich für das Selbstbestimmungsrecht Kurdistans engagierten.
 
Im Geiste der Toten von Suruç sagen wir: Für Sozialismus, Frieden und Demokratie! Hoch die internationale Solidarität!

10 Jahre Revolution in Rojava – Die Hoffnung auf eine andere Welt verteidigen! (19.07.2022)

+++ Dienstag 19.07.2022 +++

wir berichten am Dienstag #b1907 ab 19:30 Uhr von der Demonstration

10 Jahre Revolution in Rojava – Die Hoffnung auf eine andere Welt verteidigen!

Dienstag, 19.07.2022 | 19:30 Uhr | S-Bhf Humboldthain, 13357 Berlin
Anreise: S1, S2, S25, S26, Bus 247 | Bus M27 Wiesenstraße

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🗺️ Voraussichtliche Route:

  • Wiesenstraße/Hochstraße
  • Hochstraße
  • Böttgerstraße
  • Badstraße
  • Exerzierstraße
  • Schulstraße
  • Reinickendorferstraße
  • Schererstraße
  • Adolfstraße
  • Plantagenstraße
  • Reinickendorferstraße
  • Widerstandsplatz

⚠️ Es werden an dem Tag hohe Temperaturen erwartet!
⚠️ Nehmt ausreichen Getränke, am besten Wasser mit!

📣 Zum Aufruf…

Nur noch wenige Tage liegen vor uns, bis die Revolution in Rojava, im Nord-Osten Syriens, ihr 10 jähriges Bestehen feiern wird und wir mit ihr: 10 Jahre liegt der 19. Juli zurück, an dem die Menschen in Kobanê das Militär des Baath-Regimes aus ihrer Stadt verdrängten und die Selbstverwaltung ausriefen. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich damals diese Nachricht und andere Städte taten es gleich. Sie kippten die herrschenden Verhältnisse und vollzogen damit eine Revolution, die noch lange Zeit brauchen würde, bis ihre Tragweite in den entferntesten Teilen der Welt bekannt werden würde.

Rojava wurde in den darauf folgenden Jahren zu einem leuchtenden Beispiel des Freiheitskampfes. Im Nord-Osten Syriens begann sich nämlich ein alternatives politisches System zu etablieren und den Gang in die Praxis zu erproben. Aus der Gesellschaft heraus entstanden Rätestrukturen, die sich in Form von Kommunen organisierten. Zudem schlossen sich die Menschen in verschiedensten zivilgesellschaftlichen Strukturen zusammen. Frauen organisierten sich autonom, ebenso wie die Jugendlichen und die Mitglieder religiöser Minderheiten. So sind es aktuell nicht mehr nur kurdische Siedlungsgebiete, sondern mittlerweile auch mehrheitlich von Araber:innen besiedelte Gebiete, die Teil des Projektes sind.

Die Errungenschaften Rojavas und insbesondere der Frauenrevolution wurden in diesen Jahren gerade wegen ihres Erfolges massiv attackiert und auch heute sind sie mit großen Gefahren konfrontiert. War es vor wenigen Jahren insbesondere der Islamische Staat, welcher mit seiner femizidialen Politik die Gesellschaft in Nord-Ost-Syrien angriff, war es 2018 und 2019 die Türkei, erst mit Rückendeckung Russlands und folgend mit dem grünen Licht der Nato.
Einige Jahre mussten nach 2012 vergehen, bis die Nachricht der Revolution auf andere Kontinente drang und sich die Menschen der globalen Dimension der Revolution bewusst wurden. Heute können wir sagen, dass die Kurd:innen noch weit mehr Freund:innen als die Berge haben, denn die Revolution ist eine Nebelleuchte in der Düsternis der allgemeinen Depression und Hoffnungslosigkeit geworden. Internationalist:innen von überall wurden Teil der Revolution des 21. Jahrhunderts, verteidigten diese und wandern heute auf den Pfaden unserer gefallenen Genoss:innen Konstantin, Sara, Ceren, Ivana, Lorenzo, Michael, Jakob, Farid, Anna, Alina, Orhan, Günter, Rifat, Uta, Andrea und Anton gen Morgenrot.

Der Kapitalismus ist das Ende der Geschichte, das können wir bestätigen. Er ist das Ende jener Geschichte, die bei den Vereinten Nationen, in Washington, Paris, Brüssel oder Berlin geschrieben wird. Doch welchen Ausgang die reelle Geschichte, die Geschichte von Unterdrückung und von Widerstand dagegen nimmt, das steht noch nicht geschrieben. In Rojava wird die Idee eines demokratischen Sozialismus mit der Praxis konfrontiert und verwirklicht, denn, um es mit den Worten Abdullah Öcalans zu halten: „Auf den Sozialismus zu bestehen heißt auf das Mensch-Sein zu bestehen“.

Eben darum müssen wir kämpfen, vor allem gegen die eigene Hoffnungslosigkeit. Lasst uns die Guerilla in den Bergen und den Widerstand in den Ebenen grüßen, denn sie sind das Bollwerk gegen den türkischen Faschismus und Imperialismus. Lasst uns die vergangenen 10 Jahre der Revolution feiern und den kommenden Jahren mit Mut und Hoffnung ins Auge blicken.

Kommt am Dienstag den 19.07 mit uns auf die Straße!

Hoch die internationale Solidarität!

Widerstandskomitee Berlin

Anarchistischer CSD 2022 – Mehr als nur safe spaces: wir wollen die Welt! (17.07.2022)

+++ Sonntag 17.07.2022 +++

wir berichten am Sonntag #b1707 ab 15:00 Uhr von der Kundgebung

Anarchistischer CSD 2022 – Mehr als nur safe spaces: wir wollen die Welt!

Sonntag, 17.07.2022 | ab 15:00 Uhr | Mariannenplatz, 10997 Berlin

Anreise: U1, U3, U8 Kottbusser Tor | Bus 140 Mariannenplatz | Bus 147 Adalbertstraße | M29 Heinrichplatz

Web-Ticker: https://berlin.demoticker.org
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*english below*


📣 Aufruf…

Auch dieses Jahr soll es, wie in den letzten 2 Jahren, einen anarchistischen CSD geben, diesmal am 17. Juli von 15-21h auf dem Mariannenplatz vorm Bethanien in Form einer lauten Kundgebung, die als Treffpunkt und Networking-Ort für queere Anarchist*innen dienen soll.

In der Tradition, die mit den Stonewall Riots (dem Ursprung von Pride/CSD) begann, wollen wir aktuelle Perspektiven diskutieren, uns vernetzen, austauschen und eine gemeinsame Basis finden, um uns mit gleichgesinnten anarchistischen antiautoritären queeren Menschen zu organisieren und zu radikalisieren. Themen wie Krieg und Gewalt sowie zunehmende Anti-Trans-Einstellungen sind jetzt mehr denn je in unseren Köpfen. Aber auch die Beschäftigung mit den (intimen) Beziehungen aus anarchistischer Perspektive und die Vereinzelung in der queeren linken Szene und die Notwendigkeit, Vertrauen in die und in der Community aufzubauen. Wir haben das Bedürfnis, diese heiklen Themen mit anderen zu reflektieren und nicht jede*r allein für sich.

Deshalb möchten wir euch einladen, solidarisch mit uns zu einen Tag mit politischen Reden, Performances, Musik und Tanz zu kommen. Wir schaffen einen Raum, um andere queere Anarchist*innen zu treffen, egal wie sie sich identifizieren und verorten. Unser Ziel ist es, einen sichereren und offenen Raum für uns und alle Queers und Freaks zu schaffen, die sich oft nicht zum Alltag Berlins gehörend fühlen und die darüber hinaus marginalisiert und diskriminiert werden (und sicherlich nicht von der Mainstream-Politik vertreten werden – nicht, dass wir es überhaupt wollen würden!). Ethno-natio-kultureller Hintergrund und körperliche Seinsweisen sind kritikwürdige aber mächtige Ordnungssysteme, die bestimmen, wie menschlich und respektvoll wir behandelt werden. Dennoch darf dies kein Hindernis sein, um eine emanzipatorische Bewegung auf der Grundlage unserer Gemeinsamkeiten mit all den Konflikten und Widersprüchen, die sich daraus ergeben, zu organisieren.

Lasst uns für einen gemeinsamen, intersektionalen und grenzenlosen antikolonialen Kampf gegen Staat(en), Eliten und Regierungen zusammenkommen!!!


📣 Call…

Once again, we’re coming together to organize a loud rally as a meeting and networking place for fellow queer anarchists this July 17th from 15-21h at Bethanien.

Following in the tradition that started with the Stonewall Riots (the origin of Pride/CSD), we’re coming together to discuss current perspectives, network, exchange, and find common grounds to organize and radicalize with like minded anarchist antiauthoritarian queer peeps. Issues like the war, the relationships and intimacy in the queer left scene from an anar­chist perspective, increasing anti-trans attitudes, segmentation of the queer scene in Berlin, and the need to build trust in the community have been now in our minds, more than ever and we have the need to wrestle with these thorny topics with others, not isoloted off by ourselves.

That’s why, as for the last 2 years, we are organising the next Anarchist CSD, and we would like to invite you to come in solidarity with us for a day of politcal speeches, performances, music, and dancing. We’re creating a space to meet other queer anarchists, no matter how do they identify and assert themselves. We aim to provide a safer and a braver space for all of us queers and freaks who often feel we do not belong to the every day of Berlin and who are furthermore marginalized and discriminated against (and for sure not represented by the mainstream politics – not that we even want it!). National, ethnic and religious back­ground, and body (dis)ability do matter in a society where they determine how humanely and respectfully we are treated. Nevertheless, this must not be an obstacle to organise an emancipatory movement based on our common grounds, with all the conflicts and contradictions that might come along.

Let’s come together for a common, intersectional and borderless anticolonial struggle against state(s), elites, and governments.

Auf nach Güstrow! – Rechte Netzwerke in Justiz, Polizei und Militär zerschlagen! (16.07.2022)

+++ Samstag 16.07.2022 +++

wir berichten am Samstag #b1607 #gue1607 ab 12:00 Uhr von der Demonstration

Auf nach Güstrow! – Rechte Netzwerke in Justiz, Polizei und Militär zerschlagen!

Samstag, 16.07.2022 | 09:00 Uhr | S+U Gesundbrunnen, 13357 Berlin
Anreise: S+U Gesundbrunnen U8, S1, S2, S25, S26, S41, S42, S46, Bus 247

🚌 Solibus Anreise: 09:00 Uhr | S+U Gesundbrunnen Vorplatz, 13357 Berlin

🚋 Organisierte Zuganreise: 09:00 Uhr | S+U Gesundbrunnen, 13357 Berlin Gleis 7 vorne in Fahrtrichtung

Wir sammeln und am Bahnhof Güstrow um 12h und starten um 13h, um 17h
wird es noch ein Abschlusskonzert geben und um 18:30h laufen wir
gemeinsam zurück zum Bahnhof.

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Wir sind 25.000 – Rechte Netzwerke in Justiz, Polizei und Militär zerschlagen! – Aufruf zur bundesweiten Demonstration in Güstrow am 16.07.2022

Es gibt noch wenige Bustickets bei den Buchhandlungen „Schwarze Risse“ , „OH21“ und „Schwankende Weltkugel“, ⚠️ sonst ist auch noch eine 🚋 Zuganreise organisiert ⚠️

⚠️ Achtet auf Ankündigungen und informiert euch über https://www.nationalismusistkeinealternative.net/ , https://www.ihrseidkeinesicherheit.org/demo-in-guestrow/ sowie über Instagram und Twitter.

Für internationale Schlagzeilen sorgten die Enthüllungen um das sogenannte Hannibal-Netzwerk im Jahr 2017. Deutschlandweit organisiert, bereiteten sich mindestens 150 Personen darauf vor, am sogenannten Tag X politische Gegner:innen zu töten. Auf ihren Todeslisten standen 25.000 Namen von Journalist:innen, Antifaschist:innen und weiteren politischen Feind:innen.

Auf den deutschen Staat ist bei der Überwachung, Aufklärung und Verurteilung rechter Netzwerke kein Verlass!

Der Recherche zum Trotz blieben der gesellschaftliche Aufschrei sowie staatliche Konsequenzen weitestgehend aus. Alle Nordkreuz-Mitglieder befinden sich weiterhin auf freiem Fuß und kamen mit Bewährungsstrafen davon. Eine systematische Aufarbeitung gab es nicht – die faschistischen Strukturen in und um Nordkreuz bleiben gedeckt.

Um gegen rechte Netzwerke vorzugehen, müssen wir uns organisieren und gemeinsam kämpfen.

Am 16. Juli gehen wir in Güstrow gemeinsam auf die Straße und klagen das strukturelle Problem der Sicherheitsbehörden an, das hier einmal mehr sichtbar geworden ist. In Gedenken an alle Opfer, in Solidarität mit allen Betroffenen und in dem Wissen, dass Sicherheit nur solidarisch gedacht und umgesetzt werden kann!

Wir fordern…

  • das Ende der Verharmlosung der Gefahr, die von Sicherheitsbehörden ausgeht!
  • die Schließung des Schießplatzes „Großer Bockhorst“ in Güstrow!
  • die Zerschlagung aller rechten Netzwerke in Justiz, Polizei und Militär!

IHR SEID KEINE SICHERHEIT!

FLINTA*S auf der Straße – Kundgebung für selbstverwaltete Schutzräume! (13.07.2022)

+++ Mittwoch 13.07.2022 +++

wir berichten am Mittwoch #b1307 ab 17:00 Uhr von der Kundgebung

FLINTA*S auf der Straße – Kundgebung für selbstverwaltete Schutzräume!

Mittwoch, 13.07.2022 | ab 17:00 Uhr | Habersaathstraße 48, 10115 Berlin

Anreise: U6, Tram M5, M8, M10, M12 Naturkundemuseum

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📣 Aufruf…

💥FLINTA*S STRIKE BACK💥

Kundgebung für den Erhalt selbstverwalteter Schutzräume.

  • 🎶 Songwriter
  • 👕 Siebdruck-Workshop
  • 📣 Redebeiträge über unterschiedliche Lebensrealitäten auf der Straße
  • 🎊 Bühne für Straßenkünstler*innen
  • 🔥 Feuershow

Wir wollen weder Deals, Räumung, noch Abriss, sondern ein selbstverwaltetes Leben.

Nach der Besetzung der Habersaathstraße steht nun das Ende unserer Duldung im Raum und damit auch eine potenzielle Räumung des Flinta*spaces in der Habersaathstraße 48.

Dabei klafft die Lücke, welche die Räumung der Liebig34 hinterließ, in Berlin immer noch offen, zahlreiche FLINTA*S leben immer noch auf der Straße und sind dort multiplen Gewalterfahrungen ausgesetzt.

Wir halten dieses Projekt und seine Zukunftsperspektive für schützenswert.

🔥Darum nehmen wir uns am 13.07. Noch einmal die Straße🔥

  • GEGEN EINE RÄUMUNG
  • GEGEN DEN ABRISS
  • UND FÜR EINE ZUKUNFTSPERSPEKTIVE DIE UNS MITDENKT

Unterstützt werden wir dabei musikalisch von Describing Unity und FaulenzA.

Kommt gerne vorbei und bringt euch ein 🖤💜